Trainersuche in Gladbach "Es gibt eine Tendenz, eine mündliche Einigung"

Sucht einen Nachfolger für Dieter Hecking: Gladbachs Sportdirektor Max Eberl.

(Foto: dpa)

Gladbachs Max Eberl will in Kürze einen neuen Trainer verpflichten - es soll sich um Salzburgs Marco Rose handeln. Der HSV wirbt einen Spieler vom FC St. Pauli ab.

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Bundesliga, Gladbach: Die Trainersuche beim Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach ist so gut wie beendet. "Es gibt eine Tendenz, eine mündliche Einigung mit einem Trainer, von dem ich sage, er kann in der Zukunft mit uns den nächsten Schritt machen", sagte Sportdirektor Max Eberl der Rheinischen Post. Noch sei aber nichts unterschrieben. Dass es sich dabei um Marco Rose von RB Salzburg handelt, wollte er nicht bestätigen. "Ich werde daher auch keine Namen von Trainern kommentieren", betonte Eberl.

Für den am Saisonende scheidenden Chefcoach Dieter Hecking beginnt mit der Partie am Sonntag gegen Werder Bremen (18.00 Uhr) die sieben Spiele umfassende Abschiedstour. Die Mannschaft will mit dem Coach die Trendwende schaffen. "Wir haben uns gemeinsam mit dem Trainer darauf eingeschworen, dass wir die ausstehenden sieben Bundesligaspiele mit voller Power angehen", sagte Torhüter Yann Sommer.

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Fünf Tore in 8:59 Minuten

Bundesliga, Schalke: Schalke-Trainer Huub Stevens befürchtet das vorzeitige Aus für Fußballprofi Mark Uth. "Es sieht so aus, als würde er in dieser Saison nicht mehr spielen", sagte Stevens über den 27 Jahre alten Stürmer. Uth hatte sich beim 0:2 im DFB-Pokal am Mittwoch gegen Werder Bremen einen Adduktorenverletzung im rechten Oberschenkel zugezogen. Er steht dem Stevens-Team in der Bundesligapartie am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den Tabellenvierten Eintracht Frankfurt nicht zur Verfügung.

Mit Blick auf die nach wie vor angespannte Lage des Tabellen-14. Schalke bemerkte Stevens, der Druck bleibe bestehen. Der Vorsprung der Gelsenkirchener auf die dahinter platzierten Clubs FC Augsburg (25 Punkte) und VfB Stuttgart (20) macht dem Niederländer Stevens noch immer Sorgen. "Wir müssen da wieder raus", sagte er.

2. Liga, HSV: Fußball-Zweitligist Hamburger SV hat Jeremy Dudziak vom Stadtrivalen FC St. Pauli verpflichtet. Wie der Bundesliga-Absteiger am Freitag bekanntgab, erhält der 23 Jahre alte Defensivakteur einen Vertrag bis 2022. Dudziak wechselt im Sommer ablösefrei zum HSV. In der laufenden Saison hat der in Hamburg geborene Spieler mit tunesischem Hintergrund 19 Zweitliga-Partien für den FC St. Pauli absolviert und zwei Tore erzielt. Dudziak kann sowohl als Rechts- und Linksverteidiger als auch im defensiven Mittelfeld eingesetzt werden. Sein Bundesliga-Debüt gab der Allrounder 2015 bei Borussia Dortmund. Im selben Jahr wechselte er zum FC St. Pauli. Dort absolvierte er 89 Pflichtspiele. HSV-Trainer Hannes Wolf und Dudziak kennen sich bereits aus der Zeit, als Wolf den U17-Nachwuchs von Borussia Dortmund betreute.

Tennis, Kerber: Wimbledonsiegerin Angelique Kerber hat beim WTA-Turnier in Monterrey/Mexiko das Viertelfinale erreicht. Die topgesetzte Kielerin gewann ihre Achtelfinal-Partie gegen die Tschechin Karolina Muchova nach 1:25 Stunden Spielzeit mit 6:3, 6:4. Bereits beim Turnier in Miami/Florida vor rund zwei Wochen hatte sich Kerber gegen die 22-Jährige durchgesetzt. Im Viertelfinale von Monterrey trifft Kerber auf die an Nummer sechs gesetzte Belgierin Kirsten Flipkens. "Ich wusste, was mich erwartet", sagte Kerber: "Ich habe versucht, bei jedem einzelnen Punkt gutes Tennis zu spielen und aggressiv zu sein. Es war ein ziemlich knappes Spiel, zwei oder drei Punkte haben die Sätze entschieden. Ich bin glücklich darüber, wie ich gespielt habe."

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