MeinungTour de FranceDer Anti-Doping-Kampf funktioniert einfach nicht

Kommentar von Johannes Aumüller

Lesezeit: 3 Min.

Sieger in Signalfarbe: Der Niederländer Thymen Arensman vom Team Ineos triumphierte auf der drittletzten Etappe der diesjährigen Tour hinauf nach La Plagne.
Sieger in Signalfarbe: Der Niederländer Thymen Arensman vom Team Ineos triumphierte auf der drittletzten Etappe der diesjährigen Tour hinauf nach La Plagne. (Foto: Sarah Meyssonnier/Reuters)

Der Radsport rühmt sich, wie toll er bei Dopingthemen inzwischen agiert. Tatsächlich zeigt die aktuelle Ineos-Affäre, wie viel noch immer im Argen liegt.

Zwischendurch war einer der dunkelsten Schatten der Vergangenheit zu Besuch bei der Tour de France. Jeden Tag trifft sich am Startort im sogenannten Village die Tour-Familie, um sich auf die neue Etappe einzustimmen. Nur geladene und akkreditierte Gäste dürfen hinein, und am Tag der schweren Pyrenäen-Etappe nach Hautacam wurde in dem abgesperrten Bereich ein Mann gesichtet, der eigentlich als Ausgeschlossener gilt: Johan Bruyneel, vor einem Vierteljahrhundert Chef der US-Postal-Equipe von Superdoper Lance Armstrong – und nach dem Texaner das Gesicht für die dort betriebene Dopingmaschinerie.

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