Im französischen Städtchen Égletons war dieser Tage ein Rechercheauftrag zu vernehmen, erteilt hatte ihn der Rennradprofi Jonas Vingegaard, der dort am montäglichen Ruhetag zur Rast verweilte. Über seinen Internetkanal bat der Däne beflissene Kenner des 4500-Einwohner-Orts um eine kulinarische Empfehlung fürs Team. „Wir hoffen auf einen sehr guten Kaffee und einen sehr guten Kuchen“, ließ der Däne wissen – und stellte dem kundigsten Informanten sein signiertes Tour-de-France-Trikot mit den roten Tupfern als Belohnung in Aussicht. Das Jersey fürs Sammeln von Bergpunkten also, das Vingegaard nur deshalb durchs französische Zentralmassiv trägt, weil der tatsächlich punktbeste Bergfahrer bereits mit einem noch begehrteren Dress gekleidet ist: Tadej Pogacar im Gelben Trikot des Gesamtführenden.
Vingegaard und Pogacar bei der TourHoffnung auf die Kaffeepause
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Zeit für eine Rast: Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard am Sonntag vor dem Start der neunten Etappe, ehe der montägliche Ruhetag anstand.
Anne-Christine Poujoulat/AFP/dpaWie lässt sich Tadej Pogacar bei der Tour de France stoppen? Sein Dauerrivale Jonas Vingegaard hofft auf stärkere Beine und bemüht sich um die Teamlaune: Gesucht wird eine kulinarische Empfehlung.
