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Interview mit Dopingjäger:"Genau dasselbe hat man bei Armstrong gesagt"

Dominator von Beginn an: Niemand hatte bei der disjährigen Tour eine Chance gegen Tadej Pogacar (rechts)

(Foto: Daniel Cole/AP)

Der renommierte Dopingjäger Antoine Vayer spricht über seine massiven Zweifel an Tour-de-France-Sieger Tadej Pogacar. Er sagt, was für ihn ein "Mutant" ist - und warum er glaubt, dass 90 Prozent des Pelotons mittlerweile sauber sind.

Interview von Jean-Marie Magro

Antoine Vayer, 58, stand bei der diesjährigen Tour de France mehrfach am Straßenrand, obwohl er dort für viele ein nicht gern gesehener Gast ist. So hat er auch aus der Nähe miterlebt, wie der Slowene Tadej Pogacar diese Rundfahrt dominierte und sich damit seinen zweiten Tour-Sieg nacheinander sicherte. In den Alpen distanzierte der 22-Jährige die Konkurrenz mit einem Solo, bei den beiden Bergankünften in den Pyrenäen siegte er im Zielsprint. Mit stolzen 5:20 Minuten Vorsprung beendete er die obligatorische Abschlussetappe am Sonntag, auf der der Gelb-Inhaber traditionell nicht mehr angegriffen wird.

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