Tour de FranceDer Sprintkönig jubelt zum dritten Mal

Der Belgier Tim Merlier vom Team Soudal Quick-Step jubelt über seinen Etappensieg.
Der Belgier Tim Merlier vom Team Soudal Quick-Step jubelt über seinen Etappensieg. Mosa'ab Elshamy/AP/dpa

Tim Merlier gewinnt auch die zwölfte Etappe der Tour de France, bei der es kurz vor dem Ziel einen heftigen Sturz gibt. Die deutschen Akteure um Max Kanter sind chancenlos.

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Den deutschen Sprint-Assen bleibt bei der Tour de France weiter nur eine Nebenrolle, stattdessen ist Tim Merlier zum Hattrick gerast. Der Belgier holte bei der womöglich letzten Massenankunft in Chalon-sur-Saône seinen dritten Tagessieg und etablierte sich damit als Sprintkönig der 113. Frankreich-Rundfahrt. Merlier siegte auf der zwölften Etappe nach 179,1 Kilometern mit Start auf der Rennstrecke in Magny-Cours vor dem Niederländer Olav Kooij und seinem belgischen Landsmann Jasper Philipsen.

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Als bester Deutscher sprintete Max Kanter auf den siebten Platz. Die Zeiten, als Marcel Kittel und André Greipel reihenweise Sprintsiege bei der Tour einfuhren, geraten allmählich in Vergessenheit. Der letzte deutsche Tagessieg liegt bereits 1834 Tage zurück, Nils Politt jubelte 2021 in Nimes. Kurz hinter Kanter kam es zu einem heftigen Massensturz. „Der Sturz war zwei, drei Positionen hinter mir. Wir waren vielleicht einen Tick zu früh, aber lieber zu früh als zu spät. Es war eigentlich okay. Ich verliere viele Positionen, der Weg war für mich zu lang“, sagte Kanter in der ARD.

In der Gesamtwertung blieb alles beim Alten. Der slowenische Favorit Tadej Pogacar hat weiter einen komfortablen Vorsprung von über drei Minuten auf den Dänen Jonas Vingegaard. Der deutsche Hoffnungsträger Florian Lipowitz liegt 4:44 Minuten zurück auf Platz sechs. Die Nummer eins bei den Sprintern ist Merlier, der bereits zum zehnten Mal bei den drei großen Rundfahrten triumphierte. Dabei ist es erst sein sechster Start bei Tour, Giro oder Vuelta. 2024 gewann er auch die Europameisterschaft und setzte sich dabei gegen seinen namhaften Landsmann Philipsen durch.

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