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Tour de France:Profis plädieren für Austragung noch im Sommer

Der deutsche Radprofi Nils Politt hat trotz der Coronakrise die Bedeutung einer Austragung der Tour de France in diesem Jahr betont. "Für alle Radsportteams wäre es sehr, sehr wichtig, wenn die Tour stattfinden würde", sagte der 26-Jährige vom Team Israel Start-Up Nation im Deutschlandfunk. Er hoffe auf einen neuen Termin Ende Juli oder Anfang August. Ähnlich äußerten sich weitere Radprofis. Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron kündigte am Abend des Ostermontag in einer Fernsehansprache an, die strikten Sicherheitsmaßnahmen im Zuge der Coronakrise landesweit bis zum 11. Mai zu verlängern. Weiter erklärte Macron, dass "Veranstaltungen mit großem Publikum frühestens Mitte Juli abgehalten werden" könnten. Tour-Chef Christian Prudhomme hatte zuletzt mit einer Entscheidung aber weiter auf Zeit gespielt. Die Tour-Generalprobe Criterium de Dauphine (31. Mai bis 7. Juni) wurde bereits verschoben, auch die Organisatoren der Tour de Suisse (6. bis 14. Juni) sagten den zweiten traditionellen Härtetest ab.

© SZ vom 14.04.2020 / sid

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