Es geht natürlich um den verlorenen Sohn. Den verlorenen Sohn eines Landes, einer Stadt – und einer Familie: der Familie Pantani. Tonina und Paolo Pantani leben bis heute in Cesenatico, und so sind sie der Einladung zur Eröffnungszeremonie gefolgt, nun da die Tour de France in ihrer Heimat zur zweiten Etappe Halt macht. Zwanzig Jahre nach dem Tod ihres Sohnes Marco stehen sie auf einer Bühne.
Tour de France und Marco PantaniFür immer „Il pirata“
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Die Tour de France macht Station in Marco Pantanis Heimatort Cesenatico, wo seine Familie bis heute lebt. Die zweite Etappe zeigt, welche Bedeutung der vor zwanzig Jahren verstorbene Radsportler für Italien hatte und hat. Ein Treffen mit seinen Eltern.
Von Korbinian Eisenberger, Cesenatico
