Tour de France in der Auvergne Die schlummernden Vulkane

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Romain Bardet stammt aus der Auvergne, wo die Tour auch jetzt wieder Station macht - doch bald hört der Franzose auf mit dem Radsport.
Romain Bardet stammt aus der Auvergne, wo die Tour auch jetzt wieder Station macht - doch bald hört der Franzose auf mit dem Radsport.
Thomas Samson/AFP

Am Mittwoch kommt das Peloton der Tour de France in einer unterschätzten Region Frankreichs an: Die Auvergne ist geprägt von fruchtbarer Wildnis aus Magmagestein – und von Menschen, die Radsport-Geschichte schrieben.

Von Jean-Marie Magro, Le Lioran

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Rémi Barthélèmy war ein Jahr alt, als er das erste Mal auf Skiern stand. Sein Vater zog ihn an einem Seil den Hang hinunter. Das war auf der Piste des Wintersportorts Le Lioran. Dort, wo an diesem Mittwoch die elfte Etappe der Tour de France endet. Seine Eltern hatten früher einen Laden auf dem Hang, erzählt Barthélèmy. Wenn er die Tür aufmachte, fiel er in den Schnee. Rémi Barthélémy war ein vielversprechender Slalom-Nachwuchsfahrer, ging auf ein Sport-Gymnasium. Besonders dabei ist, dass er nicht in den Alpen oder Pyrenäen aufwuchs. „Aus der Auvergne zu kommen, bedeutet alles für mich“, sagt der heute 24-Jährige.

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