Champions LeagueNach schweren Patzern: Tottenham wechselt Torhüter nach 17 Minuten

Lesezeit: 1 Min.

Guglielmo Vicario (r) wird für Tottenhams Torhüter Antonin Kinsky eingewechselt.
Guglielmo Vicario (r) wird für Tottenhams Torhüter Antonin Kinsky eingewechselt. Jose Breton/AP/dpa

Beim 2:5 in Madrid nimmt Trainer Igor Tudor seinen jungen Torhüter nach einer verheerenden Anfangsphase wieder vom Feld. Barcelona gelingt der späte Ausgleich gegen Newcastle.

Ex-Bundestrainer Hansi Flick ist mit dem FC Barcelona im Champions-League-Achtelfinale unerwartet unter Druck geraten. Der spanische Meister erreichte im Hinspiel bei Newcastle United am Dienstag nur dank eines späten Foulelfmeters von Lamine Yamal (90.+6) ein 1:1 (0:0). Nationalspieler Malick Thiaw hatte Dani Olmo zu Fall gebracht. Nationalstürmer Nick Woltemade saß bei Newcastle 90 Minuten lang auf der Bank.

Die Engländer waren zwar die bessere Mannschaft, wurde aber zu selten wirklich gefährlich. Harvey Barnes (87.) gelang aber doch der späte Treffer – für den Sieg reichte es nicht. Barcelona ging im St. James' Park nicht das letzte Risiko, sondern will die Dinge im Rückspiel am 18. März (Mittwoch) zu Hause regeln.

Wesentlich ereignisreicher und kurioser ging es im Parallelspiel zu. Tottenham Hotspur wechselte beim 2:5 (1:4) bei Atlético Madrid seinen Torhüter-Debütanten Antonin Kinsky nach 17 verheerenden Minuten aus. Der Tscheche war vor dem 1:0 für die Spanier durch Marcos Llorente (6.) mit Ball am Fuß weggerutscht, vor dem 2:0 durch Antoine Griezmann (14.) rutschte dann Verteidiger Micky van de Ven aus.

Nur 30 Sekunden später unterlief Kinsky erneut ein fataler Patzer, er trat bei einem Passversuch neben den Ball. Julian Alvarez schob ein (15.). Teammanager Igor Tudor beendete Kinskys Champions-League-Debüt danach umgehend, er brachte Guglielmo Vicario, den er wegen schwacher Leistungen eigentlich aus dem Tor genommen hatte. Vicario kassierte nur fünf Minuten später den vierten Treffer durch Robin Le Normand (22.).

Das erste Spurs-Tor von Pedro Porro (26.) konterte erneut Alvarez (56.). Der Treffer von Dominic Solanke (76.) lässt den Spurs eine Minimalchance fürs Rückspiel.

© SZ/sid - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

FC Bayern in Bergamo
:Sechs Tore, drei Verletzte

Herausragender Olise, starker Gnabry und eine schreckliche Nacht für Bergamo: Beim 6:1 im Achtelfinal-Hinspiel überrennt die Kompany-Elf viel zu mutige Italiener. Nach Schlusspfiff sorgt sich der FC Bayern aber um Davies, Musiala und Urbig.

SZ PlusVon Philipp Schneider

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: