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Tottenham Hotspur:Keine staatlichen Zuschüsse für Gehälter

Nach dem FC Liverpool ist auch Tottenham Hotspur bei der angekündigten Inanspruchnahme staatlicher Gelder im Zuge der Corona-Krise zurückgerudert. Nach Protesten der Fans und einer erneuten internen Beratung habe der Premier-League-Klub beschlossen, nur beim Vorstand Gehaltskürzungen vorzunehmen und allen, die auch nicht als Fußballprofis angestellt sind, zu 100 Prozent ihr Gehalt für April und Mai zu zahlen. Zuvor hatte der Champions-League-Finalist von 2019 angekündigt, ein Programm zur Rettung von Arbeitsplätzen (CJRS) zu nutzen, bei dem 80 Prozent der Löhne vom Staat übernommen werden. Der FC Liverpool hatte seine Ankündigung nach heftiger Gegenwehr der Fans bereits zurückgenommen.

Man bedauere "alle Bedenken, die in unruhiger Zeit entstanden sind, und hoffe, dass die Arbeit, die unsere Fans in den kommenden Wochen leisten werden, da unser Stadion einen ganz neuen Zweck erfüllt, sie stolz auf ihren Verein machen wird", erklärte Tottenham. Im Stadion des Klubs sollen jetzt Covid-19-Tests durchgeführt werden. Es ist das erste Premier-League-Stadion, in dem dies geschieht.

© SZ vom 14.04.2020 / dpa
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