Mercedes-Chef Toto Wolff "Ich bin ein Amateur-Freud"

Rennfahrer, Investor, Motorsportchef: Der Österreicher Toto Wolff (links), 47, ist seit sechs Jahren Nachfolger von Norbert Haug an der Spitze der Rennsparte bei Mercedes. In dieser Zeit wurde Lewis Hamilton (rechts) zum besten Rennfahrer der Welt.

(Foto: Getty Images)

Wie motiviert man ein Team, das seit fünf Jahren alles gewinnt? Mercedes-Chef Toto Wolff über Psychologie in der Formel 1 - und weshalb er sich freut, dass Sebastian Vettel bei Ferrari einen neuen Teamkollegen hat.

Interview von Philipp Schneider

SZ: Herr Wolff, das Imperium Roms. Die Mongolen. Die Hunnen. Das Reich Alexanders des Großen. Die Geschichte lehrt, keine Dominanz hält ewig.

Toto Wolff: Wissen Sie, warum das Römische Reich untergegangen ist?

Es gibt ein paar Theorien. Manche sagen, weil die Römer satt waren und an ihrer Dekadenz zugrunde gingen.

Auch.

Weil neue und nervige Feinde an den Grenzen standen. Die Völkerwanderung.

Auch. Den Römern sind vor allem die ebenbürtigen Gegner ausgegangen. Dann wurden sie nachlässig. Dekadenz und Arroganz können ...

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