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Topnews:WM-OK optimistisch: Versprechen eingehalten

Johannesburg (dpa) - Zehn Tage vor dem Eröffnungsspiel blicken die Organisatoren der ersten Fußball-Weltmeisterschaft auf afrikanischem Boden zuversichtlich entgegen.

"Was wir versprochen haben, haben wir eingehalten", sagte OK-Chef Irvin Khoza in Johannesburg. Südafrika sei durch die Turniervorbereitung "mobilisiert worden wie noch nie zuvor". FIFA-Präsident Joseph Blatter, der am OK-Treffen teilnahm, lobte die lange Zeit für ihre Vorbereitungen kritisierten Veranstalter.

"Die FIFA hat die Namensrechte, aber die Arbeit wurde hier gemacht. Ohne das Engagement des ganzen Landes, wäre es nicht möglich gewesen, dieses Ereignis auf die Beine zu stellen", sagte Blatter. Die WM werde nicht nur ein großes Kapitel in der Geschichte des Sports, sondern in der "Geschichte der Menschheit" spielen, betonte der Schweizer.

OK-Geschäftsführer Danny Jordaan beteuerte, dass alle zehn Stadien im besten Zustand seien. Wichtiger ist für den WM-Organisator aber der Effekt des Turniers auf sein Land. "Versöhnung und das Zusammenwachsen der Nation sind auch wichtige Ziele des Turniers", sagte Jordaan. FIFA-Generalsekretär Jêrome Valcke gab erneut an, dass 97 Prozent aller WM-Tickets verkauft seien. Damit bewege man sich über dem Niveau der WM 2006 in Deutschland.