bedeckt München
vgwortpixel

Topnews:Abflug für Stark und Co.: "Sind richtig gespannt"

Frankfurt/Main (dpa) - Die ersten deutschen WeltmeisterschaftsTeilnehmer brechen bereits am 2. Juni nach Südafrika auf: Referee Wolfgang Stark (Ergolding) und seine Assistenten Jan-Hendrik Salver (Stuttgart) und Mike Pickel (Mendig).

Die Unparteiischen reisen zur Unterkunft der 30 Schiedsrichter-Gespanne in der Nähe von Pretoria. "Wir sind richtig gespannt und freuen uns, dass es losgeht", sagte der 40-Jährige der Nachrichtenagentur dpa.

Für die Unparteiischen stehen bis zum Eröffnungsspiel am 11. Juni zwischen Südafrika und Mexiko noch eine intensive Schulung mit Videoanalysen sowie diverse Trainingseinheiten an. Verantwortlich dafür sind die Spanier José Maria García-Aranda als Leiter der FIFA-Schiedsrichter-Abteilung und Angel Maria Llona als Vorsitzender der Schiedsrichter-Kommission des Weltverbandes.

Bankkaufmann Stark hatte am 1. Juni seinen letzten Arbeitstag bei der Sparkasse Landshut. In sein WM-Gepäck kommen neben Fußballschuhe, Schiedsrichter-Zubehör und Laptop auch "ein paar warme Klamotten".

Das Vorbereitungsprogramm der FIFA begann bereits 2007. In einem knallharten Auswahlverfahren unter 80 Referees konnten sich auch Stark und seine Assistenten durchsetzen, die seit zweieinhalb Jahren ein Gespann bilden. Für Stark, der schon bei den Olympischen Spielen in Peking pfiff, ist es die erste WM - abgesehen von Einsätzen bei der U 17-WM 1999 in Neuseeland und der U 20-WM 2007 in Kanada. Salver stand schon bei der EM 2004 in Portugal und der WM 2006 in Deutschland an der Seitenlinie, damals im Gespann von Markus Merk (Kaiserslautern).

Welche Spiele Stark und Co. leiten dürfen, steht noch nicht fest. Die FIFA-Kommission setzt drei Tage vor den jeweiligen Partien die Schiedsrichter fest. Zwei Tage vorher werden sie bekanntgegeben. Ein Spiel hat jeder Unparteiische garantiert, im Schnitt dürften jeder Nominierte auf drei WM-Begegnungen kommen.