Tischtennis„Es gibt schon Leute, die sagen, das ist ein zerstörendes Spiel“

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„Ich erzeuge bei meinen Gegnerinnen Stress, weil sie mich mit Qualität anspielen müssen“: Sabine Winter.
„Ich erzeuge bei meinen Gegnerinnen Stress, weil sie mich mit Qualität anspielen müssen“: Sabine Winter. VCG/Imago

Mit 33 Jahren hat Sabine Winter sich neu erfunden und ist in die Top Ten der Tischtenniswelt gestürmt. Vor der Team-WM erklärt sie ihren riskanten Stilwechsel – und verrät, was sie mit dem ganzen Preisgeld macht.

Interview von Ulrich Hartmann

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Sabine Winter, 33, spielte im deutschen Tischtennis lange eine unauffällige Rolle. Vor eineinhalb Jahren beschloss sie, das zu ändern. Seither setzt sie auf der Rückhand einen unkonventionellen Anti-Belag ein, mit dem sie Weltklassegegnerinnen immer wieder an den Rand des Nervenzusammenbruchs bringt. Der glatte, reibungsfreie Belag mit verlangsamendem Dämpfungsschwamm lässt den Ball nur kurz hinter das Netz tropfen und neutralisiert zugleich dessen Rotation. Spielen Gegnerinnen diesen Ball zu hoch zurück, schlägt Winter mit ihrer Vorhand zu. Dadurch erfolgreich wie nie, ist die Bundesligaspielerin des TSV Dachau mit Wohnsitz Bad Aibling mittlerweile die Nummer neun der Weltrangliste und führt als aktuell beste Europäerin die deutsche Mannschaft am Wochenende in die Team-Weltmeisterschaft in London.

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