Ausgerechnet Ostern also, das Fest der Auferstehung. Es wird für den TTC Neu-Ulm der letzte Auftritt sein vor seiner Auflösung, ein Fest des Untergangs, wenn man so will. Am Ostersonntag startet in Saarbrücken das Final-Four-Turnier der Tischtennis-Champions-League. Das Team um Dimitrij Ovtcharov trifft dort im Halbfinale auf den gastgebenden Titelverteidiger, und es ist nicht auszuschließen, dass der Klub weiterkommt und am Tag darauf - mutmaßlich gegen Borussia Düsseldorf - den Titel in Europas Königsklasse holt. Einen solchen Abschied fände Klubchef Florian Ebner natürlich "grandios", und er muss selbst lachen am Telefon, als ihm dazu die Assoziation herauspurzelt: "Phönix in die Asche!"
TischtennisDer letzte Flug des Phönix
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Krimi ohne Happy End: Vor einem Jahr unterlag Dimitrij Ovtcharov mit dem TTC Neu-Ulm unfassbar knapp im Champions-League-Halbfinale in Düsseldorf. Das soll diesmal anders werden.
Revierfoto/ImagoAn Ostern spielt der TTC Neu-Ulm mit Dimitrij Ovtcharov um den Champions-League-Titel. Unmittelbar nach dem Final Four in Saarbrücken endet dann die kuriose Geschichte eines Klubs, der die Bundesliga seit seiner Gründung vor fünf Jahren ganz schön aufgemischt hat.
Von Andreas Liebmann
