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Testspiel gegen Frankreich:Auch Klose sagt ab, Sven Bender nachnominiert

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Elf des Bundesliga-Spieltags

Lewandowski überblickt das Chaos

Robert Lewandowski macht die entscheidenden Dinge beim aufregenden Spiel in Leverkusen, Arjen Robben saust nach dem Abpfiff am schnellsten und zwei Wintereinkäufe führen ihre neuen Teams gleich zum Sieg.

Personalmangel bei Bundestrainer Joachim Löw vor dem Testspiel in Paris, nach Reus, Schmelzer und Götze sagt auch Klose ab. Ein dänischer Fußballprofi wird mit Verdacht auf Wettbetrug suspendiert, der HSV Hamburg erreicht das Final Four im DHB-Pokal.

Nationalmannschaft, Testspiel: Miroslav Klose hat sich einen Bänderriss im rechten Knie zugezogen und fehlt der Fußball-Nationalmannschaft beim Länderspiel am Mittwoch (21.00 Uhr/ARD) in Frankreich. Das ergab eine Untersuchung des Stürmers von Lazio Rom am Montag bei DFB-Arzt Hans-Wilhelm Müller Wohlfahrt. Klose ist bereits der fünfte Akteur, der Bundestrainer Joachim Löw für die Partie in Paris absagen musste. Am Vormittag hatten die drei Dortmunder Mario Götze (Infekt), Marco Reus (Adduktoren) und Marcel Schmelzer (Sprunggelenk) wegen Verletzungen ihren Verzicht erklärt. Bereits am Sonntag hatte Bastian Schweinsteiger (Adduktoren) vom FC Bayern München passen müssen. Löw nominierte wegen der Absagen am Montag Sven Bender von Borussia Dortmund für das erste Länderspiel des Jahres 2013 nach. Dessen Zwillingsbruder Lars Bender (Knieprobleme) war ebenfalls von Müller-Wohlfahrt untersucht worden, konnte aber anschließend zum DFB-Treffpunkt reisen. Auch der angeschlagene Ilkay Gündogan (Knöchel) traf in Frankfurt ein. Löw stehen für das 25. Länderspiel gegen die Franzosen somit 19 Spieler zur Verfügung.

Wettskandal, Dänemark: Der dänische Fußballverband hat einen Zweitliga-Profi wegen des Verdachts auf Wettbetrug für sechs Monate suspendiert. Wie das Disziplinarkomitee am Montag mitteilte, soll Verteidiger Kristoffer Wichmann vom FC Vestsjaelland Wetten auf ein Pokalspiel seines eigenen Teams platziert haben. Wichmann bestreitet die Anschuldigungen und kündigte Berufung gegen die Entscheidung an. Die europäische Polizeibehörde Europol hatte zuvor bekanntgegeben, von 2008 bis 2011 allein in 15 Nationen Europas mehr als 380 Spiele ermittelt zu haben, die unter Manipulationsverdacht stehen.

FC Bayern in der Einzelkritik

In Arjen Robbens Karnevalskostüm

Doping in Spanien: Der spanische Dopingskandal hat auch den Fußball erfasst. Erstligist Real Sociedad San Sebastian soll sechs Jahre lang mit Schwarzgeld für Dopingmittel bezahlt haben, im Jahr 2008 insgesamt 327.000 Euro. Das behauptete der ehemalige Präsident des Erstligisten, I aki Badiola, am Rande des Prozesses gegen Eufemiano Fuentes, der zurzeit als mutmaßlicher Drahtzieher der weltweit größten Dopingaffäre in Madrid vor Gericht steht. "Unser Aufsichtsrat hat 2008 die beiden Mannschaftsärzte Eduardo Escobar und Antxon Gorrotxategi angezeigt, weil die vorherigen Vorstände ihnen über sechs Jahre lang Schwarzgeld gaben, um Mittel zu kaufen, die auf der Dopingliste standen", sagte Badiola in einem Interview der spanischen Sportzeitung AS: "Es könnte perfekt passen, dass Eufemiano Fuentes als Mittelsmann fungiert hat." Zuvor war die Abkürzung "Rsoc" in den beschlagnahmten Unterlagen von Fuentes aufgetaucht. Die Buchstaben-Kombination könnte auf eine Verbindung zum Tabellenachten der Primera Division hindeuten. Seine Behauptungen stützt Badiola, der vom 1. Januar 2008 bis zum 20. Dezember 2008 Präsident von San Sebastian war, auf zwei Dateien. Zum einen würden darin die Schwarzgeldzahlungen für die Substanzen belegt, zum anderen gebe es eine Mail, in der Gorrotxategi nach der Erlaubnis für deren Kauf fragt.

Die Fußballgötter

Robben hinterm Tor

Fußball, Schiedsrichterentscheidung: Schiedsrichter Florian Meyer hat bei seinem umstrittenen Elfmeterpfiff im Fußball-Bundesligaspiel zwischen dem 1. FC Nürnberg und Borussia Mönchengladbach eine Fehlentscheidung eingeräumt. "Im realen Ablauf war ich mir absolut sicher. Nach Ansicht der Fernsehbilder ist deutlich, dass ich die Situation falsch wahrgenommen habe", sagte der Unparteiische der "Bild"-Zeitung (Dienstag). Meyer hatte am Sonntag nach einer Schwalbe von Nürnbergs Profi Mike Frantz auf Strafstoß entschieden. Der "Club" ging 1:0 in Führung und gewann die Partie am Ende mit 2:1.

Tennis, Nicolas Kiefer: Der ehemalige Weltranglistenvierte Nicolas Kiefer gehört ab sofort zum Trainerteam der russischen Tennisspielerin Maria Scharapowa. "Ich fliege am Freitag zum Turnier nach Doha und von dort aus zehn Tage zum Training nach Los Angeles", sagte Kiefer. Anschließend werde man sich "an einen Tisch setzen" und entscheiden, wie es mit der Zusammenarbeit weitergeht. Kiefer hatte seine eigene Profikarriere Ende 2010 beendet. Seither ist er regelmäßig als Trainer in der Tennisbase in seiner Heimatstadt Hannover im Einsatz. Der Kontakt zu Scharapowa kam über Kiefers ehemaligen Coach Thomas Högstedt zustande. Der Schwede ist seit 2010 Cheftrainer im Team der Russin.

Tennis der Frauen: Mona Barthel steht nach ihrem Turniersieg in Paris erstmals unter den 30 besten Tennisspielerinnen der Welt. Die 22-Jährige aus Bad Segeberg verbesserte sich nach dem 7:5, 7:6-Finalsieg gegen Sara Errani aus Italien von Platz 45 auf Platz 28 im Ranking. Es ist die bisher beste Platzierung ihrer Karriere, zuvor hatte sie es einmal auf Rang 31 geschafft.

Handball, DHB-Pokal: Die Handballer des HSV Hamburg sind ins Final-Four-Turnier um den DHB-Pokal eingezogen. Der Ex-Meister besiegte im Viertelfinale die TSV Hannover-Burgdorf mit 33:31 (18:17) und darf damit auf den dritten Pokalsieg nach den Erfolgen 2006 und 2010 hoffen. Das Final Four findet am 13./14. April in Hamburg statt. Bester HSV-Werfer war der kroatische Kreisläufer Igor Vori mit neun Treffern, bei den Gästen erzielte Lars Lehnhoff sieben Tore. Nach ausgeglichener erster Halbzeit setzten sich die Gastgeber nach dem Wechsel erstmals auf vier Tore ab (22:18/35. Minute). Doch die Niedersachsen, die noch nie das Final Four erreicht haben, kamen wieder bis auf ein Tor heran (26:27/48.). In der spannenden Schlussphase hatte der HSV das bessere Ende für sich. Knapp zwei Jahre nach seinem ersten Kreuzbandriss hatten die Zuschauer vergeblich auf ein Comeback von Oscar Carlen gehofft. Der schwedische Rückraumspieler hatte nach insgesamt zwei Kreuzbandrissen und drei Operationen in der vergangenen Woche erstmals am Mannschaftstraining des HSV teilgenommen. Im Dezember 2010 hatten die Hamburger die Verpflichtung Carlens bekannt gegeben, knapp sechs Wochen später riss ihm im Trikot des SG Flensburg-Handewitt das Kreuzband.

Fußball in Italien: Der italienische Fußball-Erstligist US Palermo hat sich zum zweiten Mal in dieser Saison von seinem Trainer getrennt. Wie der Tabellenletzte der Serie A am Montag auf seiner Internetseite mitteilte, wurde Gian Piero Gasperini einen Tag nach der 1:2-Heimniederlage gegen Atalanta Bergamo freigestellt. Neuer Coach soll nach Medienangaben Alberto Malesani werden. Gasperini hatte den Posten erst im vergangenen September von Giuseppe Sannino übernommen.

Fußball in Griechenland: Der griechische Meister Olympiakos Piräus hat den früheren spanischen Fußball-Nationalspieler Michel als neuen Trainer verpflichet. Der 49 Jahre alte Ex-Star von Real Madrid erhält beim Tabellenführer der Super League einen Vertrag bis zum Sommer 2015. Michel, der im Januar beim FC Sevilla entlassen wurde, ersetzt den im vergangenen Monat geschassten Leonardo Jardim. Unter Interimstrainer Antonios Nikopolidis, Europameister von 2004, hatte Piräus am Sonntag durch ein 2:3 gegen Atromitos Athen die erste Saisoniederlage kassiert.

Fußball Die Milliarden-Klubs Bilder

Teuerste Sportteams der Welt

Die Milliarden-Klubs

Zwei Fußballteams vor den Größen des US-Sports: Das amerikanische Forbes-Magazin hat eine Rangliste der edelsten Sportmannschaften erstellt. Ganz oben trohnt Manchester United. Das meiste Geld sitzt dennoch in den USA.

Fußball auf Mallorca: Der spanische Fußball-Erstligist Real Mallorca hat auf seine Talfahrt reagiert und Trainer Joaquin Caparros entlassen. Die Entscheidung teilte Präsident Lorenzo Serra Ferrer am Montag mit. Als Nachfolger wird in spanischen Medien unter anderem der ehemalige deutsche Nationalspieler Bernd Schuster gehandelt. Mallorca befindet sich mit 17 Punkten aus 22 Spielen als Tabellenvorletzter in Abstiegsgefahr.

Radsport, Unfall: Der niederländische Radprofi Johnny Hoogerland ist erneut schwer gestürzt und fällt das gesamte Frühjahr aus. Der Fahrer vom Team Vacansoleil wurde am Sonntagnachmittag bei der Vorbereitung zur Mittelmeerrundfahrt in Spanien von einem Auto erfasst. Der 29-Jährige kam sofort ins Krankenhaus in Villajoyosa, wo fünf Rippenbrüche, ein Abbruch von Knochenteilen eines Rückenwirbels und eine geprellte Leber diagnostiziert wurden. Zudem stellten die Ärzte eine Blutung im Bereich der Leber fest, die aber nicht von der Leber ausging. Hoogerland muss noch bis mindestens Mitte dieser Woche auf der Intensivstation bleiben. "Ich selbst bin sehr froh darüber, dass seine Leberverletzungen nicht schwerer sind, trotzdem handelt es sich um eine schwere Verletzung", sagte Vacansoleils Sportdirektor Aart Vierhouten. Bereits auf der neunten Etappe der Tour de France im Jahr 2011 war Hoogerland in einen schweren Sturz verwickelt: Dabei touchierte ein TV-Wagen den Niederländer, der daraufhin in einen Stacheldrahtzaun geschleudert wurde und schwere Schnittverletzungen erlitt.

FC Bayern in der Einzelkritik

In Arjen Robbens Karnevalskostüm

Formel 1, Russland: Russlands Präsident Wladimir Putin hat bei einem Besuch von Formel-1-Boss Bernie Ecclestone in Sotschi unterstrichen, dass er optimistisch ist, dass der erste Grand Prix auf russischem Boden im Oktober 2014 in der Olympia-Stadt Sotschi stattfinden wird. "Das Projekt entwickelt sich, die Arbeiten gehen in die notwendige Richtung", sagte Putin: "Ich denke, dass wir wie geplant unser erstes Rennen im Oktober 2014 austragen können. Die Strecke soll rund um den Olympia Park führen. Mehr als drei der geplanten knapp sechs Kilometer seien schon fertig. Bereits 2010 hatte die Formel 1 einen Vertrag über Rennen in Russland von 2014 bis 2020 geschlossen. In Sotschi finden vom 7. bis 23. Februar 2014 die Olympischen Winterspiele statt.

Handball, Auszeichnung: Nationalspieler Uwe Gensheimer ist erneut Deutschlands Handballer des Jahres 2012. Der Linksaußen des Bundesliga-Tabellenführers Rhein-Neckar Löwen, der auch im Vorjahr gewonnen hatte, erhielt bei der Leserwahl des Fachmagazins Handballwoche 8622 Punkte. Auf dem zweiten Platz folgt der Tscheche Filip Jicha (7259 Punkte) vom Triple-Sieger THW Kiel. Dritter ist Nationaltorwart Silvio Heinevetter von den Füchsen Berlin mit 5238 Punkten. Bei den Frauen wurde zum ersten Mal Nationaltorfrau Katja Schülke vom HC Leipzig mit dem prestigeprächtigen Titel ausgezeichnet. Schülke erhielt 7327 Punkte. Zweite wurde Rückraumspielerin Laura Steinbach von Bayer Leverkusen mit 6814 Punkten, gefolgt von Torhüterin Clara Woltering (Budocnost Podgorica/Montenegro) mit 6653 Punkten. Die Wahl zum Handballer des Jahres wird seit 1978 durchgeführt. Erster Sieger war vor 34 Jahren der ehemalige Bundestrainer und heutige DHB-Sportmanager Heiner Brand.

Fußball, Bayer Leverkusen: Der Bundesligist setzt weiter auf Sebastian Boenisch. Die Rheinländer verlängerten den im Juni auslaufenden Vertrag mit dem 26 Jahre alten polnischen Nationalspieler bis zum 30. Juni 2016. Das gaben die Rheinländer am Tag nach dem 2:3 im Spitzenspiel gegen Meister Borussia Dortmund bekannt. Der damals vereinslose Boenisch war Anfang November nach Leverkusen gekommen, nachdem sich die beiden Verteidiger Michal Kadlec und Daniel Schwaab schwerer verletzt hatten. "Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich die Verantwortlichen bei Bayer von meinen Qualitäten überzeugen konnte", sagte Boenisch. Sportdirektor Rudi Völler freut sich darüber, "dass Sebastian nicht nur bei uns so gut eingeschlagen hat, sondern sich durch seine Leistungen in Leverkusen auch wieder in die polnische Nationalmannschaft spielen konnte. Auch das zeigt, dass wir mit seiner Verpflichtung richtig gelegen haben."

Fußball, Nils Petersen: Der vom FC Bayern ausgeliehene Stürmer will auch in der kommenden Saison unbedingt für Werder Bremen in der Fußball-Bundesliga spielen. "Ich würde sehr gerne in Bremen bleiben, das steht fest", sagte der Angreifer dem Sender Radio Bremen. Der 24 Jahre als Stürmer hat für Werder bisher neun Tore geschossen. In der vorherigen Saison kam Petersen für die Bayern nur zu neun Einsätzen und erzielte dabei zwei Treffer. "Es würde mir schwer fallen, Bremen zu verlassen", sagte der bis zum Saisonende ausgeliehene Angreifer und fügte an. "Ich muss abwarten, was Bayern plant, vor März oder April wird es keine Entscheidung geben." Die Bremer besitzen keine Kaufoption für Petersen. Entscheidend ist auch, was der zukünftige Bayern-Coach Pep Guardiola will. "Der neue Trainer kennt mich wahrscheinlich nicht", sagte Petersen.

Fußball in Spanien: Weltfußballer Lionel Messi vom FC Barcelona hat am 22. Spieltag der Primera Division seinen Rekord ausgebaut und auch im zwölften Ligaspiel in Folge getroffen.