Partie abgebrochenTeamarzt über Eriksen nach erneutem Zusammenbruch: „Es geht ihm gut“

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Christian Eriksen auf einem Archivbild vom vergangenen März.
Christian Eriksen auf einem Archivbild vom vergangenen März. David W Cerny/Reuters

Seit einigen Jahren spielt der dänische Nationalspieler mit einem Defibrillator-Implantat. Beim Test gegen die Ukraine kollabiert Eriksen erneut – doch Dänemarks Verband gibt vorsichtig Entwarnung.

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Nach dem erneuten Zusammenbruch von Dänemarks Fußball-Nationalspieler Christian Eriksen gibt es vorsichtige Entwarnung. Teamarzt Morten Boesen berichtete am Montag in einer Mitteilung des dänischen Fußballverbandes: „Ich habe heute Morgen mit Christian gesprochen, und es geht ihm gut. Er ist bei seiner Familie und guter Dinge. Es wird erwartet, dass er schon bald aus dem Krankenhaus entlassen werden kann und nach Hause zurückkehrt.“

Boesen erklärte zudem, er sei sich relativ sicher, dass Eriksens Herzschrittmacher einen Impuls abgegeben habe. Der 34-Jährige sei jedoch schnell wieder zu sich gekommen und habe sogar darum gebeten, selbst vom Spielfeld zum Krankenwagen zu gehen.

Der Profi des VfL Wolfsburg war am Sonntag während des Länderspiels gegen die Ukraine in Odense in der 65. Minute kollabiert. Die Partie wurde daraufhin abgebrochen. Eriksen wurde anschließend im Universitätsklinikum Odense untersucht, „um herauszufinden, was den Vorfall verursacht hat. Wir stehen in ständigem Kontakt mit ihm und den Ärzten im Krankenhaus. Aber Christian geht es gut, und er bat mich, alle Spieler zu grüßen und ihnen zu sagen, dass es ihm okay geht“, sagte Boesen.

Christian Eriksen, hier noch beim Testspiel gegen die Demokratische Republik Kongo am vergangenen Mittwoch.
Christian Eriksen, hier noch beim Testspiel gegen die Demokratische Republik Kongo am vergangenen Mittwoch. Bruno Fahy/Imago/Belga

Der Vorfall löste in Dänemark große Bestürzung aus. Ministerpräsidentin Mette Frederiksen schrieb auf Facebook: „Meine herzlichsten Gedanken sind bei Christian Eriksen und allen Betroffenen um ihn herum. Das ist ein großer Schreck. Und eine große Erleichterung, dass es ihm den Umständen entsprechend gut geht.“

Eriksen, gerade erst mit Wolfsburg aus der Bundesliga abgestiegen, hatte fast auf den Tag genau fünf Jahre zuvor am 12. Juni 2021 im EM-Gruppenspiel gegen Finnland in Kopenhagen einen Herzstillstand erlitten und war wiederbelebt worden. Ihm wurde daraufhin ein Defibrillator eingesetzt. Ärzte hatten dem Rekordnationalspieler das medizinische Okay für die Fortsetzung seiner Profikarriere gegeben.

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Von Kai Strittmatter

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