Der 6. September 2026 war ein schwarzer Tag für den Tennissport. Er verlor an diesem Tag ein Stück Seele, etwas, mit dem alles begann. Die einhändige Rückhand stirbt aus. Mit der Achtelfinale-Niederlage des Griechen Stefanos Tsitsipas bei den US Open gegen den Amerikaner Ben Shelton stand nämlich fest: Erstmals seit 1877 hat in einer Saison kein männlicher Spieler mit einhändiger Rückhand das Halbfinale eines der vier Grand-Slam-Turniere erreicht. Grund zu trauern? Absolut. Denn dass einer der schönsten Schläge verschwindet, hat große Symbolkraft.
MeinungUS Open im TennisDie einhändige Rückhand stirbt aus – wie traurig

Kommentar von Gerald Kleffmann, New York
Lesezeit: 2 Min.

Einer der Letzten seiner Art: Der Grieche Stefanos Tsitsipas spielt die Rückhand einhändig, ist bei den US Open aber ausgeschieden.
Adam Hunger/AP PhotoEiner der schönsten Schläge im Tennis verschwindet, die Spielweise der Profis gleicht sich immer mehr an. Eine bedauerliche Entwicklung.
