MeinungTennisEine Spielervereinigung, die ein völlig neues Profisystem will? Die Tenniswelt wird immer hitziger.

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Kommentar von Gerald Kleffmann

Lesezeit: 2 Min.

Und tschüss: Novak Djokovic war 2022 Gründungsmitglied der Spielervereinigung PTPA – und verließ sie jetzt kurz vor den Australian Open mit Misstönen.
Und tschüss: Novak Djokovic war 2022 Gründungsmitglied der Spielervereinigung PTPA – und verließ sie jetzt kurz vor den Australian Open mit Misstönen. Joel Carrett/AAP/Imago

Die von Novak Djokovic mitgegründete Vereinigung PTPA strebt nach Macht – mit der Unterstützung eines Hedgefonds-Riesen.

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Der Tennissport ist längst zum großen Geschäft angewachsen, wie umkämpft die Kuchenstücke sind, verdeutlichte Daria Saville.  „Tennisspielerinnen bekommen nicht diese Werbe-Deals. Es sind die Spielerfrauen, die dem ästhetischen Bild eher entsprechen als wir verschwitzten Tennisspielerinnen“, monierte die Australierin im vergangenen Jahr. So ist es wohl. Influencerin Morgan Riddle, Freundin des Top-Ten-Mannes Taylor Fritz, soll allein in diesem Monat sechsstellig verdienen. In einem Podcast sagte die 28-Jährige: „Es ist fast ein Wettstreit zwischen uns bei Grand-Slam- und anderen Turnieren, wer während des Turniers mehr Geld verdient. Ich denke mir dann: Okay, du musst erst mal das Achtelfinale überstehen, sonst verdiene ich mehr als du.“ Die Tenniswelt wird immer bizarrer.

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