Ganz Paris hat sich noch einmal für ihn auf den Weg gemacht. So wirkt es jedenfalls auf dem kurzen, überfüllten Fußweg von der Porte d’Auteuil raus zur Anlage von Roland Garros, hinein ins Hauptstadion der French Open, das gerade das Hauptstadion der olympischen Tenniswettkämpfe ist. Bevor die Leute ihn noch einmal zu sehen bekommen, müssen sie an der überlebensgroßen Statue vorbei, die man ihm hier bereits gewidmet hat: ein aus silbernen Schnipseln zusammengebauter Tennisspieler, Linkshänder, der mit der größten denkbaren Dynamik eine Vorhand über ein imaginäres Netz drischt. Ja, so war das immer. So ist es jetzt aber nicht mehr.
Rafael Nadal in ParisDie Sonne steht schon tief
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46 Grand-Slam-Titel auf einem Bild: Doch Novak Djokovic (links) ist mittlerweile eine Klasse besser als Rafael Nadal - und lässt ihm keine Chance.
Martin Bernetti/AFPBei ihrem vielleicht letzten Tanz weist Novak Djokovic dem alternden Sandplatzkönig Rafael Nadal nur den Weg zum Ausgang. Die Frage nach dem Karriereende wird lauter – doch der Spanier fürchtet sich noch vor dem finalen Ritt in den Sonnenuntergang.
Von Claudio Catuogno, Paris
