TennisSinner besiegt Zverev und Alcaraz und erobert den Thron

„Wieder die Nummer eins zu sein, bedeutet mir viel“: Jannik Sinner.
„Wieder die Nummer eins zu sein, bedeutet mir viel“: Jannik Sinner. Julian Finney/Getty Images
  • Alexander Zverev verliert zum dritten Mal binnen vier Wochen ein Halbfinale gegen Jannik Sinner, diesmal in Monte-Carlo mit 1:6, 4:6.
  • Zverev kassiert seine achte Niederlage in Serie gegen den Südtiroler und verliert zum fünften Mal hintereinander ohne Satzgewinn.
  • Im Finale treffen Sinner und Carlos Alcaraz aufeinander, wobei es auch um die Nummer eins der Weltrangliste geht.
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Der Südtiroler gewinnt erstmals den Titel in Monte-Carlo und verdrängt den Spanier Carlos Alcaraz vom ersten Weltranglistenplatz.

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Andere Woche, anderer Belag, gleicher Ausgang: Alexander Zverev hat auch das dritte Halbfinal-Duell mit Jannik Sinner binnen vier Wochen klar verloren. Beim Masters von Monte-Carlo unterlag der Hamburger dem Südtiroler 1:6, 4:6 und kassierte seine achte Niederlage in Serie gegen Sinner. Im zweiten Halbfinale setzte sich der Spanier Carlos Alcaraz gegen den monegassischen Lokalmatador Valentin Vacherot mit 6:4, 6:4 durch. Damit spielten am Sonntag die Dauerrivalen Sinner und Alcaraz nicht nur um den Turniersieg, sondern auch um die Nummer eins in der Weltrangliste.

Sinner setzte sich schließlich verdient mit 7:6 (5), 6:3 durch und erklomm wieder den Tennis-Thron. „Wieder die Nummer eins zu sein, bedeutet mir viel“, sagte Sinner. Er gewann zum ersten Mal den Titel in Monte-Carlo, viele italienische Fans hatten ihn im Finale angefeuert. Für den 24-Jährigen war es der vierte Masters-Triumph nacheinander, zuletzt hatte er auf Hartplatz in Paris, Indian Wells und Miami gesiegt. Vier aufeinanderfolgende Turniere der hoch dotierten 1000er-Serie hatten zuvor nur Novak Djokovic und Rafael Nadal gewonnen.

Dass Sinner und Alcaraz nach wie vor das Maß aller Dinge im Männertennis sind, musste auch Zverev wieder anerkennen. „Ich bin etwas müde“, sagte er nach seiner deutlichen Niederlage gegen Sinner, „und wenn du nicht dein Bestes zeigen kannst, ist er wie eine Wand, er bietet dir nichts an.“ Sein ernüchterndes Zwischenfazit in dieser Saison: „Ich verliere gegen Carlos und Jannik in diesem Jahr. Das muss ich ändern.“ Der 28-Jährige wird in dieser Woche beim Münchner ATP-Turnier im MTTC Iphitos als Titelverteidiger antreten.

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