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Tennis:Kerber holt ihren Erfolgscoach zurück

Nächster Trainerwechsel bei Kerber

Arbeiten wieder zusammen: Angelique Kerber und ihr ehemaliger Coach Torben Beltz.

(Foto: dpa)

Die beste deutsche Tennisspielern wechselt erneut ihren Trainer und arbeitet nun wieder mit Torben Beltz. Katar will sich um die Olympischen Sommerspiele 2032 bewerben.

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Tennis: Deutschlands Topspielerin Angelique Kerber ist nach knapp drei Jahren zu ihrem alten Erfolgstrainer Torben Beltz zurückgekehrt. Das gab Kerbers Management am Montag bekannt. Zuletzt hatte die frühere Nummer eins der Welt seit November 2019 mit Trainer Dieter Kindlmann zusammengearbeitet, dessen Vorgänger waren Wim Fissette (2018), Rainer Schüttler und Dirk Dier (beide 2019).

"Neuer Trainer ist ein alter Bekannter", heißt es in der Pressemitteilung am Montag: "Torben Beltz, mit dem Angelique Kerber 2016, nicht zuletzt durch die zwei Grand-Slam-Siege und den Jahresabschluss als Nr. 1 der Weltrangliste, das bisher erfolgreichste Jahr ihrer Karriere absolvierte."

Mit Beltz, den sie bereits aus Jugendzeiten kennt, hatte Kerber von 2004 bis 2013 und dann wieder von 2014 bis Ende 2017 trainiert. Der 43-Jährige war zuletzt zweieinhalb Jahre Trainer der Kroatin Donna Vekic, die er von Platz 54 in die Top 20 der Welt führte. Im Juli trennten sich Beltz und Vekic, als Grund wurden unterschiedliche Ansichten über den Wiedereinstieg in die Tour nach der Corona-Pause genannt.

Tennis: Sabine Lisicki hat bei der World Team Tennis einen Achtungserfolg gefeiert. Die 30-Jährige gewann am Sonntag gegen die Amerikanerin Venus Williams mit 5:3 und hatte damit maßgeblichen Anteil am Erfolg ihres Teams New York Empire gegen die Washington Kastles. Auch im Doppel war die Berlinerin an der Seite der Tschechin Kveta Peschke erfolgreich. Bei der World Team Tennis werden nur kurze Sätze gespielt. Lisicki steht bei der Veranstaltung im US-Bundesstaat West Virginia erstmals seit fast einem Jahr wieder auf dem Platz.

"Es ist immer eine Ehre, gegen so einen Champion wie Venus Williams zu spielen. Ich bin glücklich, dass ich den Sieg für mein Team holen konnte", sagte Lisicki nach der Partie mit Tränen in den Augen. "Es war nicht einfach für mich, weil es meine ersten Einzel seit einem Jahr waren", sagte Lisicki. "Dazu kam die Quarantäne, dann die Umstellung auf diesen Modus hier, bei dem die Spiele sehr schnell sind - ich musste mich erst einmal an alles gewöhnen." An den ersten Tagen hatte die frühere Wimbledon-Finalistin daher einige Niederlagen einstecken müssen.

Olympia 2032, Katar: Das arabische Golfemirat Katar will sich um die Austragung der Olympischen Spiele 2032 bewerben - und könnte damit ein Gegenkandidat der Rhein-Ruhr-Region werden. Katar habe einen offiziellen Brief an das Internationale Olympische Komitee (IOC) geschrieben, um das Interesse an einer Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele ab 2032 zu bekunden, teilte Katars Nationales Olympisches Komitee am Montag mit.

Katar wäre damit ein möglicher Gegenkandidat einer deutschen Bewerbung um die Spiele. Derzeit positioniert sich die Rhein-Ruhr-Region für die Sommerspiele 2032. Als besonders aussichtsreichster Interessent gilt Brisbane/Australien. Auch Indien hat bereits Interesse an einer Austragung angemeldet.

"Niemals zuvor haben Olympische Spiele im Nahen Osten stattgefunden", hieß es in der Mitteilung des NOK von Katar. "Seit vielen Jahren ist der Sport ein entscheidender Faktor für die Entwicklung unserer Nation." Das reiche Golfemirat ist Austragungsort der Fußball-Weltmeisterschaft 2022. Im vergangenen Jahr wurde bereits die Leichtathletik-WM in Katar ausgetragen. Die Veranstaltung hatte 2019 international viel Kritik hervorgerufen angesichts des anfangs leeren Stadions und der hohen Temperaturen, die die Wettbewerbe der Geher und Marathonläufer beeinträchtigt hatten.

© SZ.de/sid/dpa/jki
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