Tennis:Kerber auf Rasen zurück: „Mache mir keinen Druck“

Angelique Kerber geht ohne konkrete Zielsetzungen in die von ihr favorisierte Rasensaison. (Foto: Marijan Murat/dpa)

Als Mutter kehrt Angelique Kerber auf den Tennisrasen zurück. Die 36-Jährige will einfach nur gut spielen, ohne sich konkrete Ziele zu setzen.

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

Berlin (dpa) - Tennisspielerin Angelique Kerber geht ohne konkrete Zielsetzungen in die von ihr favorisierte Rasensaison.

„Ich mache mir keinen Druck. Ich will einfach viele Spiele bestreiten und fit werden und schaue nicht auf das Ranking“, sagte die 36-Jährige vor ihrem Start beim Tennis-Turnier in Berlin. Es wird ihr erster Auftritt auf Rasen nach ihrer Babypause.

Sie habe „einige Monate“ gebraucht, um wieder in den Rhythmus zu kommen, sagte die Wimbledon-Siegerin von 2018. Die in Polen wohnende Kerber habe sich auf Teppich vorbereitet und vor ihrem Start am Dienstag gegen die 19 Jahre alte Linda Noskova aus Tschechien zweimal in Berlin auf Rasen trainiert.

Das zeitlich zwischen den French Open in Paris und Wimbledon liegende Turnier kommt für Kerber als Standortbestimmung. Acht Top-Ten-Spielerinnen gehen bis zum kommenden Sonntag an den Start des mit 922.573 US-Dollar dotierten Turniers. „Es wird sehr spannende Matches geben, egal an welchem Tag. Es ist schwierig zu sagen, wer Topfavoritin ist“, sagte Kerber, die nach dem Grand-Slam-Turnier in Wimbledon durch ihr Ranking auch von einem Start bei den Olympischen Spielen in Paris ausgeht: „Bei den French Open ist es nicht so gelaufen, wie ich es mir vorgestellt habe. Dieses Jahr gibt es noch eine Chance auf Paris.“

© dpa-infocom, dpa:240616-99-416891/2

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