Tennis-Saison 2025Termine der wichtigsten ATP- und WTA-Turniere im Überblick

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Carlos Alcaraz gewann in einem dramatischen Finale gegen Jannik Sinner seinen zweiten French-Open-Titel.
Carlos Alcaraz gewann in einem dramatischen Finale gegen Jannik Sinner seinen zweiten French-Open-Titel. (Foto: Denis Balibouse/REUTERS)

Alexander Zverev geht als Nummer zwei in die neue Saison. Bei den Frauen stellt sich die Frage: Schafft es eine Deutsche wieder in die Top 50? In unserem Tennis-Kalender finden Sie alle Informationen und Ergebnisse zu den großen ATP- und WTA-Turnieren.

Michael Schnippert

Jannik Sinner und Aryna Sabalenka sind die Gejagten. Beide gingen als Weltranglistenerste in das Tennisjahr 2025. Schon im ersten Grand-Slam-Turnier hatten sie jeweils einen Titel zu verteidigen. Sinner gelang es, Sabalenka musste sich im Finale geschlagen geben.

Jannik Sinner wurde im Februar für drei Monate wegen seines Dopingfalls gesperrt. Das wiederum kritisierten zahlreiche Spieler wie Novak Djokovic oder Alexander Zverev. Nach Sinners Rückkehr stand er in Rom und bei den French Open im Finale, Wimbledon gewann er. Bei den Frauen siegten Gauff in Paris und Swiatek in London.

Alle wichtigen Termine zu den vier Grand Slams und neun Masters-Turnieren bei den Männern sowie zehn bei den Frauen im Jahr 2025 finden Sie in unserem Kalender. Auch wann welche Turniere in Deutschland stattfinden, erfahren Sie hier.

Alle Ergebnisse der großen Tennis-Turniere im Jahr 2025 im Überblick

  • Australian Open (Grand Slam) - Sieger: Jannik Sinner (Italien) / Siegerin: Madison Keys (USA)
  • Doha (Masters 1000, nur WTA) - Siegerin: Amanda Anisimova (USA)
  • 16. bis 22. Februar: Dubai (Masters 1000, nur WTA) - Siegerin: Mirra Andreeva (Russland)
  • Indian Wells (Masters 1000) - Siegerin: Mirra Andreeva (Russland) / Sieger: Jack Draper (Großbritannien)
  • Miami (Masters 1000) - Siegerin: Aryna Sabalenka (Belarus) / Sieger: Jakub Mensik (Tschechien)
  • Monte Carlo (Masters 1000, nur ATP) - Sieger: Carlos Alcaraz (Spanien)
  • Madrid (Masters 1000) - Siegerin: Aryna Sabalenka (Belarus) / Sieger: Casper Ruud (Norwegen)
  • Rom (Masters 1000) - Sieger: Carlos Alcaraz (Spanien) / Siegerin: Jasmine Paolini (Italien)
  • French Open (Grand Slam) - Sieger: Carlos Alcaraz (Spanien) / Siegerin: Coco Gauff (USA)
  • Wimbledon (Grand Slam) - Sieger: Jannik Sinner (Italien) / Siegerin: Iga Swiatek (Polen)
  • Toronto (Masters 1000, ATP) - Sieger: Ben Shelton (USA)
  • Montreal (Masters 1000, WTA) - Siegerin: Victora Mboko (Kanada)
  • Cincinnati (Masters 1000) - Sieger: Carlos Alcaraz (Spanien) / Siegerin: Iga Swiatek (Polen)
  • US Open (Grand Slam) - Sieger: Carlos Alcaraz (Spanien) / Siegerin: Aryna Sabalenka (Belarus)
  • Peking (Masters 1000, nur WTA) - Siegerin: Amanda Anisimova (USA)
  • 1. bis 12. Oktober: Shanghai (Masters 1000, nur ATP) - Sieger: Valentin Vacherot (Monaco)
  • Wuhan (Master 1000, nur WTA) - Siegerin: Coco Gauff (USA)
  • 27. Oktober bis 2. November: Paris (Masters 1000, nur ATP)
  • 1. bis 8. November: WTA-Finals in Riad
  • 9. bis 16. November: ATP-Finals in Turin

Alle Turniere in Deutschland 2025 im Überblick

  • München (Sand, ATP 500) - Sieger: Alexander Zverev (Deutschland)
  • Stuttgart (Sand, WTA 500) - Siegerin: Jelena Ostapenko (Lettland)
  • Hamburg (Sand, ATP 500) - Sieger: Flavio Cobolli (Italien)
  • Stuttgart (Rasen, ATP 250) - Sieger: Taylor Fritz (USA)
  • Halle/Westfalen (Rasen, ATP 500) - Sieger: Alexander Bublik (Kasachstan)
  • Berlin (Rasen, WTA 500) - Siegerin: Marketa Vondrousova (Tschechien)
  • Bad Homburg (Rasen, WTA 500) - Siegerin: Jessica Pegula (USA)

Australian Open vom 12. bis 26. Januar in Melbourne (Hartplatz)

Traditionell beginnt die Saison in Australien. Auf der Südhalbkugel findet im Januar in Melbourne das erste der vier Grand-Slam-Turniere statt. Seriensieger Novak Djokovic (zehn Erfolge) hatte große Pläne für seinen 25. Grand Slam. Er musste im Halbfinale nach einem umkämpften ersten Satz gegen Alexander Zverev aufgeben. Der Deutsche wiederum verlor dann sein drittes Grand-Slam-Finale gegen Jannik Sinner, der damit seinen Titel verteidigte. Bei den Frauen verlor Aryna Sabalenka nach 20 Siegen in Folge in Melbourne das Finale, ihr drittes in Folge. Die neue Australian-Open-Siegerin heißt Madison Keys, die im dritten Satz ihren zweiten Matchball nutzte.

  • Sieger 2025: Jannik Sinner (Italien)
  • Siegerin 2025: Madison Keys (USA)

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SZ PlusVon Jürgen Schmieder

Doha vom 9. bis 15. Februar, WTA (Hartplatz)

Für die Frauen ging es schon zwei Wochen nach dem Finale der Australian Open in Doha, Katar weiter. In diesem Jahr überraschte Amanda Anisimova. Die US-Amerikanerin besiegte die ebenfalls Überraschungsfinalistin Jelena Ostapenko aus Lettland. Die Lettin besiegte die Vorjahressiegerin Swiatek.

  • Siegerin 2025: Amanda Anisimova (USA)

Dubai vom 16. bis 22. Februar, WTA (Hartplatz)

Die WTA-Tour blieb anschließend im Nahen Osten. Von Doha reiste der Tross übergangslos nach Dubai in die Vereinigten Arabische Emirate. 2025 gab es eine große Überraschung, die 17-jährige Mirra Andreeva aus Russland besiegte im Finale Clara Tauson, die überraschend die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka schlug und dann furios ins Endspiel zog. Für beide Spielerinnen war es das erste 1000er-Finale.

  • Siegerin 2025: Mirra Andreeva (Russland)

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Indian Wells vom 05. bis 16. März (Hartplatz)

Anfang März ging es für die Männer ins erste Masters-1000-Turnier. In Indian Wells in Kalifornien spielen sie seit 1987 Tennis, die Frauen seit 1989. Seit mehr als 30 Jahren hat keine Frau ihren Titel verteidigen können, auch Iga Swiatek scheiterte an der diesjährigen Siegerin Mirra Andreeva, die im Finale die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka schlug, und ihr zweites 1000er-Turnier in Folge gewann.

Bei den Männern sah vieles nach einem dritten Finale zwischen Alcaraz und Medwedew in Folge aus. Doch dann verloren beide ihre Halbfinals, sodass Jack Draper seinen ersten 1000er-Masters-Titel gewann. Holger Rune (Dänemark) verlor sein drittes 1000er-Endspiel in Folge.

  • Sieger 2025: Jack Draper (Großbritannien)
  • Siegerin 2025: Mirra Andreeva (Russland)

Miami vom 18. bis 30. März (Hartplatz)

Nach Indian Wells folgte direkt das nächste Masters-Turnier in den USA. In Florida können Spielerinnen und Spieler das Sunshine-Double ergattern, was 2025 allerdings keiner im Einzel-Wettbewerb schaffte. Bei den Männern siegte eine große Überraschung: der erst 19-jährige Jakub Mensik aus Tschechien rang den 24-maligen Grand-Slam-Sieger Novak Djokovic in zwei engen Tiebreaks nieder. Alexander Zverev scheiterte für seine Ansprüche wieder früh (Achtelfinale) - und das, obwohl er im Entscheidungssatz mit Break  vor führte.

Bei den Frauen konnte Weltranglistenerste Aryna Sabalenka ihren ersten großen Titel 2025 bejubeln. Die Belarussin besiegte im Finale Jessica Pegula, die den Lauf der Wildcard-Inhaberin Alexandra Eala (Philippinen) im Halbfinale stoppte.

  • Sieger 2025: Jakub Mensik (Tschechien)
  • Siegerin 2025: Aryna Sabalenka (Belarus)

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Monte Carlo vom 06. bis 13. April, ATP (Sand)

Vor spektakulärer Kulisse – ein Teil der Zuschauer kann aufs Meer schauen – fand in Monte Carlo für die Männer das erste Masters-Turnier auf Sand statt. Sandplatzkönig Rafael Nadal gewann hier sage und schreibe elf Titel. 2025 siegte sein spanischer Landsmann Carlos Alcaraz, der im Finale nach verlorenem ersten Satz gegen Lorenzo Musetti (Italien) aufdrehte und noch mit 3:6, 6:0, 6:1 gewann. Alexander Zverev bleibt im Formtief, er verlor nach gewonnenem ersten Satz gegen den Italiener Matteo Berrettini bereits in der zweiten Runde.

  • Sieger 2025: Carlos Alcaraz (Spanien)

Madrid vom 22. April bis 04. Mai (Sand)

In Madrid ging es dann auch für die Frauen auf Sand in der 1000er-Kategorie los. Aryna Sabalenka ist und bleibt die dominierende Frau auf der WTA-Tour. Sie gewann souverän das Endspiel gegen Coco Gauff (USA). Bei den Männern hieß der Turniersieger Casper Ruud (Norwegen), der in einem packenden Finale Jack Draper (Großbritannien) nach drei Sätzen schlug. Alexander Zverev konnte den Schwung aus München nicht mitnehmen und verlor im Achtelfinale gegen Francisco Cerundolo. Monte-Carlo-Sieger Carlos Alcaraz sagte verletzt ab und Novak Djokovic schied erneut früh aus und stellte sein Karriereende in Aussicht.

  • Sieger 2025: Casper Ruud (Norwegen)
  • Siegerin 2025: Aryna Sabalenka (Belarus)

Rom vom 06. bis 18. Mai (Sand)

Das letzte Masters-Turnier vor den French Open ist in Rom. Rekordsieger bei den Männern ist Rafael Nadal (10 Titel), bei den Frauen teilen sich den Platz Gabriela Sabatini, Conchita Martinez und Serena Williams mit je vier Erfolgen. 2025 holte Carlos Alcaraz den Titel im Finale gegen den nach der Dopingsperre zurückkehrten Jannik Sinner. Bei den Frauen gewann Jasmine Paolini erstmals die Trophäe in Rom. Sie besiegte im Finale Coco Gauff.

  • Sieger 2025: Carlos Alcaraz (Spanien)
  • Siegerin 2025: Jasmine Paolini (Italien)

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French Open vom 25. Mai bis 08. Juni in Paris (Sand)

Jahr eins nach dem Karriereende des großen Roland-Garros-Meisters Rafael Nadal: Und sein spanischer Landsmann Carlos Alcaraz konnte seinen Titel verteidigen. In einem epischen Finale musste er Matchbälle gegen Jannik Sinner abwehren und gewann erst im Match-Tiebreak des fünften Satzes. Alexander Zverev scheiterte am Altmeister Novak Djokovic.

Die Sand-Königin Iga Swiatek scheiterte im Halbfinale an Aryna Sabalenka, die ihr zweites Grand-Slam-Finale 2025 erreichte. Dort unterlag die Belarussin Coco Gauff, die ihren zweiten Grand-Slam-Titel holte. Nach verlorenem ersten Satz zog die US-Amerikanerin an, leistete sich weniger Fehler und gewann 6:7, 6:2, 6:4.

  • Sieger 2025: Carlos Alcaraz (Spanien)
  • Siegerin 2025: Coco Gauff (USA)

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SZ PlusVon Barbara Klimke

Wimbledon vom 30. Juni bis 13. Juli in London (Rasen)

Von Sand auf Gras: Bereits drei Wochen nach dem zweiten Grand-Slam-Turnier folgte das dritte in London. Auf dem heiligen Rasen von Wimbledon werden seit 1877 die All England Championships ausgetragen. Bei den Frauen gab es eine Überraschungssiegerin: Iga Swiatek, die bislang noch kein Turnier auf Rasen gewonnen hatte. Im Finale besiegte sie die Comebackerin des Jahres: Amanada Anisimova (USA), die sich nach einer Depression zurück in die Weltspitze kämpft.

Bei den Männern stand Carlos Alcaraz (Spanien) zum dritten Mal in Folge im Finale. Doch dieses Mal behielt Jannik Sinner die Überhand und revanchierte sich für die Niederlage in Paris wenige Wochen zuvor.

  • Sieger 2025: Jannik Sinner (Italien)
  • Siegerin 2025: Iga Swiatek (Polen)

Wimbledon-Sieg von Jannik Sinner
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Lenker, Ratgeber, Beschützer: Der Wimbledon-Triumph von Jannik Sinner und seine Dominanz auf dem Platz haben viel mit seinem eigenwilligen Trainer Darren Cahill zu tun – der wegen einer Wette nun noch länger an seiner Seite bleibt.

SZ PlusVon Gerald Kleffmann

Montreal (WTA) und Toronto (ATP) vom 27. Juli bis 07. August (Hartplatz)

Danach ging es auf die Hartplätze – und zum zweiten Mal nach Nordamerika. Ende Juli spielten die Männer in Toronto, die Frauen in Montreal. Beide Spielorte wechseln sich jedes Jahr ab. Ben Shelton feierte seinen ersten 1000er-Titel. Im Finale bezwang er Karen Khachanov (Russland), der im Halbfinale gegen Alexander Zverev gewann.

Bei den Frauen sahen die Zuschauer und Zuschauerinnen ein Märchen der Lokalmatadorin Viktoria Mboko. Die 18-Jährige kam mit einer Wildcard ins Feld, schlug drei Grand-Slam-Siegerinnen, und besiegte im Endspiel Naomi Osaka (Japan)

  • Sieger 2025: Ben Shelton (USA)
  • Siegerin 2025: Viktoria Mboko (Kanada)

Alexander Zverev
:„Der Monat hat gutgetan“

Der Weltranglistendritte erreicht das Halbfinale in Toronto. Nach der Enttäuschung von Wimbledon kehren Fokus und Ruhe zurück ins Spiel des Tennisprofis.

Cincinnati vom 07. bis 18. August (Hartplatz)

Das letzte große 1000er-Turnier vor den US Open fand in Cincinnati statt. Es zählt zu den ältesten Turnieren weltweit und wurde erstmals 1899 ausgetragen. Bei den Frauen gab es seitdem immer mal wieder längere Pausen, aber seit 2004 sind die Western & Southern Open fester Bestandteil im Kalender.

2025 jubelte die Polin Iga Swiatek über ihren zweiten Titel in dieser Saison. Im Finale ließ sie Jasmine Paolini in zwei engen Sätzen am Ende keine Chance. Bei den Männern setzte sich Carlos Alcaraz durch. Der Spanier feierte mit seinem Erfolg über Jannik Sinner, der im Finale verletzt aufgeben musste, seinen sechsten Titel der Saison.

  • Sieger 2025: Carlos Alcaraz (Spanien)
  • Siegerin 2025: Iga Swiatek (Polen)

US Open vom 25. August bis 07. September in New York (Hartplatz)

Das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres stieg in New York. In Flushing Meadows steht auch das größte Tennisstadion der Welt: Das Arthur-Ashe-Stadium bietet 23 771 Zuschauerinnen und Zuschauern Platz.

Wie auch schon in Wimbledon und Roland Garros standen sich die beiden Ausnahmekönner Carlos Alcaraz und Jannik Sinner gegenüber. Der Spanier behielt die Überhand und siegte in vier Sätzen.

Im Finale bei den Frauen stand wie auch schon 2024 eine US-Amerikanerin. Doch auch Amanda Anisimova zog gegen Titelverteidigerin Aryna Sabalenka den Kürzeren.

Für die Deutschen verlief der letzte Grand Slam enttäuschend. Mit Jan-Lennard Struff stand nur einer im Achtelfinale. Struff hatte gegen Novak Djokovic keine Chance.

  • Sieger 2025: Carlos Alcaraz (Spanien)
  • Siegerin 2025: Aryna Sabalenka (Belarus)

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Wer ist der Mensch und Wimbledonsieger von 1972, nach dem der weltweit erfolgreichste Turnschuh benannt wurde? Eine Begegnung in London.

SZ PlusVon Gerald Kleffmann

Peking vom 24. September bis 05. Oktober, WTA (Hartplatz)

Nach den US Open ging es für die Frauen weiter nach Peking. Wie auch schon 2024 war es ein tschechisch-US-amerikanisches Endspiel. Amanada Anisimova holte sich mit 6:0, 2:6, 6:2 die Trophäe gegen Linda Noskova.

  • Siegerin 2025: Amanada Anisimova (USA)

Wuhan vom 06. bis 12. Oktober, WTA (Hartplatz)

Die Frauen schluen direkt im Anschluss in Wuhan auf. Aryna Sabalenka wurde von Jessica Pegula im Halbfinale entthront. Doch Pegula musste sich im Endspiel ihrer Landsfrau Coco Gauff geschlagen geben.

  • Siegerin 2025: Coco Gauff (USA)

Shanghai vom 01. bis 12. Oktober, ATP (Hartplatz)

Die Männer flogen ebenfalls in den Fernen Osten: In China steht das 1000er-Turnier in Shanghai im Kalender. Und da kam es in dieser Saison zu einer Sensation. Der Qualifikant Valentin Vacherot, bis dahin Weltranglisten-204., zog mit einem Fabellauf inklusive eines Sieges über den 24-fachen Grand-Slam-Sieger Novak Djokovic ins Endspiel ein. Dort wartete sein Cousin und Zverev-Schreck Arthur Rinderknech, der den Deutschen erneut schlug. Der Monegasse Vacherot gewann nach drei Sätzen und steht nun in den Top 50. Beide Finalisten profitierten von Verletzungen - Carlos Alcaraz zog vor Turnierstart zurück, Jannik Sinner musste in der 3. Runde aufgeben.

  • Sieger 2024: Valentin Vacherot (Monaco)

Paris vom 27. Oktober bis 02. November, ATP (Hartplatz/Halle)

Das einzige Masters-Turnier der Männer, das in einer Halle ausgetragen wird, findet in Paris statt. In Bercy werden auch die letzten Punkte vor dem ATP-Finale der besten Acht gesammelt. Alexander Zverev siegte im Finale gegen Ugo Humbert und sicherte sich damit seinen zweiten Masters-Titel 2024.

  • Sieger 2024: Alexander Zverev (Deutschland)

WTA-Finals in Riad vom 01. bis 08. November (Hartplatz)

Das letzte große Turnier der Frauen tragen die acht Besten des Jahres aus. Anders als üblich im K.o.-System wird in zwei Gruppen mit je vier Teilnehmerinnen gespielt. Die beiden Ersten jeder Gruppe ziehen ins Halbfinale ein. Seit 1972 gibt es die WTA Tour Championships, seit 1986 findet das Turnier am Saisonende statt. Rekordsiegerin ist Martina Navratilova mit acht Titeln. 2024 krönte sich erstmals Coco Gauff, die im Halbfinale erst die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka und Finale Olympiasiegerin Qinwen Zheng bezwang.

  • Siegerin 2024: Coco Gauff (USA)

Tennis
:Rekordprämie für Coco Gauff

Die 20-jährige US-Amerikanerin sichert sich bei den WTA-Finals in Saudi-Arabien den Titel und 4,8 Millionen Dollar. „Das ist eine Menge Geld“, sagt sie.

ATP-Finals in Turin vom 09. bis zum 16. November (Hartplatz/Halle)

Die ATP Finals in Turin beenden die reguläre Tennissaison bei den Männern. Wie auch bei den Frauen werden die acht Besten des Jahres in zwei Gruppen aufgeteilt. Seit 1970 wird das Turnier in dieser Form ausgetragen – mit unterschiedlichen Namen: zuerst als Masters Grand Prix, dann als ATP-Weltmeisterschaft, Tennis Masters Cup, ATP World Tour Finals bis hin zu den ATP Finals. 16 verschiedene Städte waren Gastgeber, am häufigsten New York von 1977 bis 1989. Jannik Sinner zeigte letztes Jahr einmal mehr seine große Dominanz. Der Italiener gewann ohne Satzverlust und gab in jedem Satz maximal vier Spiele ab. Alexander Zverev scheiterte wiederum an seinem Angstgegner Taylor Fritz im Halbfinale, als er im dritten Satz im Tiebreak verlor.

  • Sieger 2024: Jannik Sinner (Italien)
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