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Tennis in Düsseldorf:Kohlschreiber holt ersten Titel seit zwei Jahren

ATP-Turnier in Düsseldorf

Philipp Kohlschreiber: Turniersieg in Düsseldorf

(Foto: dpa)

Tennisprofi Philipp Kohlschreiber gewinnt das ATP-Turnier in Düsseldorf. Hertha BSC plant mit Pierre-Michel Lasogga für die kommende Saison. Der SC Freiburg verpflichtet einen neuen Torhüter aus der Schweiz, Niki Lauda will nicht Boss der Formel 1 werden.

Tennis, Düsseldorf: Tennis-Profi Philipp Kohlschreiber hat das ATP-Turnier in Düsseldorf gewonnen. Der 30 Jahre alte Augsburger setzte sich am Samstag im Finale im Rochusclub klar mit 6:2, 7:6 (7:4) gegen den Kroaten Ivo Karlovic durch und feierte seinen ersten Titel auf der Tour seit mehr als zwei Jahren. 2012 gewann der in Düsseldorf an Nummer eins gesetzte Kohlschreiber das Sandplatzturnier in München. Für seinen Erfolg einen Tag vor dem Beginn der French Open in Paris kassierte Kohlschreiber 77 315 Euro Preisgeld und holte 250 Weltranglistenpunkte.

Fußball, Bundesliga: Hertha BSC rechnet nach den Worten seines Managers Michael Preetz für die kommende Saison fest mit Pierre-Michel Lasogga und will den Vertrag mit dem Torjäger verlängern. Der in dieser Spielzeit an den Hamburger SV ausgeliehene Stürmer soll in der Sturmspitze Adrian Ramos ersetzen, der zu Borussia Dortmund wechselt. "Wir planen mit ihm, wollen nach Ramos nicht noch den zweiten Top-Stürmer abgeben und mit ihm verlängern", sagte Preetz über den 22-jährigen Lasogga in einem Interview der " Bild"-Zeitung (Samstag). Der Spieler habe seit Monaten ein Angebot vorliegen, so der Manager. Um Lasogga aus seinem bis 2015 laufenden Vertrag in Berlin zu entlassen, müsste "ein Club ein Angebot machen, das wir unmöglich ablehnen können. Das gibt es aber nicht", stellte Preetz klar. Der Angreifer, der in der abgelaufenen Spielzeit den HSV mit seinem Treffer zum 1:1 in der Relegation bei der SpVgg Greuther Fürth vor dem erstmaligen Sturz in die Zweitklassigkeit bewahrte, hatte vor wenigen Tagen überraschend sein Interesse an einem Wechsel nach England bekundet.

Bundesliga, Transfer: SC Freiburg hat den Schweizer Torhüter Roman Bürki von Grasshoppers Zürich verpflichtet. Der Schlussmann, der zum Aufgebot von Ottmar Hitzfeld für die Weltmeisterschaft in Brasilien gehört, soll bei den Breisgauern die Nachfolge von Oliver Baumann antreten, der zu 1899 Hoffenheim wechselt. Über Vertragsinhalte teilte der SC Freiburg am Samstag wie gewohnt nichts mit. "Roman passt in unser Anforderungsprofil und hat sowohl in der Super League als auch in internationalen Einsätzen für Zürich und die Schweizer U21-Nationalmannschaft schon viel Erfahrung sammeln können", sagte SC-Sportdirektor Jochen Saier über den 23 Jahre alten Keeper, der 111 Partien in der Schweizer Meisterschaft absolvierte. "Die Herausforderung Bundesliga reizt mich immens und der SC Freiburg genießt nicht zuletzt durch die Nationalspieler Admir Mehmedi und Gelson Fernandes einen guten Ruf in der Schweiz", sagte Bürki.

Formel 1, Niki Lauda: Der dreimalige Weltmeister Niki Lauda (65) will nicht Nachfolger von Formel-1-Boss Bernie Ecclestone (83) werden. Entsprechende Gerüchte wies der Aufsichtsratsvorsitzende des Mercedes-Werksteams vor dem Großen Preis von Monaco entschieden zurück. "Nein, ich werde nicht Chef der Formel 1! Ich habe doch bei Mercedes einen Job, der Vertrag geht bis einschließlich 2017. Ich denke nicht über Dinge nach, die sowieso nicht passieren werden", sagte der 65-Jährige im Gespräch mit Bild.de. Auch nach Vertragsende sei der Posten des derzeit wegen Bestechung und Anstiftung zur Untreue angeklagten Ecclestone keine Option. "Vollkommen ausgeschlossen. Ich wurde nie gefragt, ob ich Bernies Nachfolger werden will. Schluss. Aus!", sagte der Österreicher. Ecclestone hatte zuvor mit einem baldigen Abschied kokettiert. "Wenn mir CVC einen Nachfolger präsentiert, bin ich morgen weg", sagte der 83-Jährige zu auto, motor und sport und brachte zudem Lauda ins Gespräch. CVC Capital Partners ist Mehrheitseigner der Formel 1. Aus dem Vorstand zog Ecclestone sich zwar im Januar wegen des Gerichtsverfahrens in München gegen ihn vorerst offiziell zurück, die Geschäfte der Formel 1 führt er unter "erhöhter Kontrolle" dennoch weiterhin.

Handball, Lizenz: Der HSV Hamburg hat neue Unterlagen für die Lizenzerteilung in der Handball-Bundesliga eingereicht. Nach der Beschwerde gegen die Nichterteilung der Spielgenehmigung sind die Papiere fristgerecht bis zum Freitagabend eingegangen, teilte der Ligaverband HBL am Samstag mit. Dem Champions-League-Sieger war wegen mangelnder wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit die Lizenz am 15. Mai im ersten Anlauf verweigert worden. Der Gutachterausschuss prüft nun die Unterlagen und wird das Ergebnis an die Lizenzierungskommission weiterleiten. Das dreiköpfige Gremium mit HBL-Geschäftsführer Holger Kaiser, Wirtschaftsprüfer Siegfried Friedrich und Richter Rolf Nottmeier entscheidet dann, ob die Hamburger in zweiter Instanz die Lizenz bekommen. Die Entscheidung fällt laut HBL nicht vor dem 3. Juni.

Baseball, USA: Donald Lutz ist zurück in der Major League Baseball (MLB). Die Cincinnati Reds beriefen den Hessen am Freitag in ihren Kader. Lutz, der sowohl im Outfield als auch als First Baseman eingesetzt werden kann, soll Neftali Soto ersetzen. Zuletzt hatte der 25-Jährige für die Louisville Bats in der ersten Nachwuchsliga AAA gespielt. Lutz hatte im Frühjahr 2013 als erster Deutscher in der MLB debütiert und war in 34 Partien für die Reds zu Einsatz gekommen.