Alexander Zverev zog sein Handy aus der Hosentasche, als er um die Ecke bog, ein Helfer mit Samthandschuhen hatte zuvor die Coupe des Mousquetaires auf das Podium gestellt und dabei hochkonzentriert geschaut, als jongliere er goldene Eier. Zverev stellte die Kamera in seinem Mobilgerät scharf, eins, zwei, zack, war das Foto geschossen. Vor ihm funkelte die Siegertrophäe, die die Siege der französischen Tennishelden Jacques Brugnon, Jean Borotra, Henri Cochet und René Lacoste symbolisieren soll. So hatte der deutsche Tennisprofi, inzwischen 29 Jahre alt und schon weltweit auf der Tour unterwegs, seit er 16 ist, noch nie einen Pressekonferenzraum betreten. Aber er war bis zu diesem Sonntag, diesem 7. Juni 2026, auch noch nie Grand-Slam-Sieger.
Zverev bei den French OpenEine Trophäe, die ihm niemand mehr nehmen kann
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Mit dem ersten Grand-Slam-Titel wischt Alexander Zverev die Zweifel an der Größe seiner Karriere beiseite. Und das in Paris, bei den French Open, wo er einen seiner schlimmsten Momente erlebte.
Von Gerald Kleffmann, Paris
