French OpenZverev besteht seinen ersten Test als Titelfavorit

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„Als ich meinen Rhythmus fand, fühlte ich mich wohl“: Alexander Zverev bei seinem Achtelfinalerfolg.
„Als ich meinen Rhythmus fand, fühlte ich mich wohl“: Alexander Zverev bei seinem Achtelfinalerfolg. Clive Brunskill/Getty Images

Nach dem Aus von Jannik Sinner gilt Alexander Zverev als Anwärter auf den French-Open-Sieg. Im Achtelfinale schlägt er den Niederländer Jesper De Jong – und das überraschend souverän.

Von Gerald Kleffmann, Paris

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Ja, gibt es noch Wunder? Da stand Alexander Zverev, 29, am Mikrofon, gerade hatte er sein Achtelfinale auf dem Court Philippe-Chatrier gewonnen. Ein Sieg des Deutschen bei einem Grand-Slam-Turnier ist an sich noch kein Weltereignis, schließlich bestritt er an diesem deutlich abgekühlten Sonntag in Paris seinen 162. Einsatz bei einer Veranstaltung dieser Kategorie, seine Bilanz ist ziemlich ansehnlich. Sein jüngster Erfolg war der 122. Matchsieg bei einem Grand Slam in seiner Karriere. Bahnbrechend indes war, dass Zverev, der gerne dazu neigt, sich selbst Steine in den Weg zu legen, diesmal grundsolide siegte, ohne Drama, ohne Umwege, ohne Verlängerung.

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