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Tennis:Den Wind im Griff

Australian Open

Schlägt sich durch: Julia Görges erreicht die nächste Runde in Melbourne.

(Foto: Lee Jin-Man/dpa)

Julia Görges hat bei böigem Wetter Glück: Im Schutze der Melbourne Arena erreicht sie gegen die Kroatin Petra Martic die dritte Runde. Auch die Favoriten Serena Williams und Roger Federer sind mühelos weiter.

Am Mittwoch kam der Wind nach Melbourne. Die Böen rüttelten die Bäume, und Julia Görges war froh, dass ihr Match in der Melbourne Arena angesetzt war. Zwar blieb das Dach in der Mehrzweckarena mit 10 500 Plätzen offen, weshalb es die Bälle an einer Seite verwehte. Aber auf den Freiluftplätzen der Anlage, sagte sie, wären die Bedingungen mit Sicherheit schlechter gewesen.

In ihrer Zweitrundenpartie der Australian Open gegen die an Nummer 13 gesetzte Kroatin Petra Martic hatte Görges Wetter und Gegnerin gut im Griff. Mit ihrem konzentrierten Auftritt beim 4:6, 6:3 und 7:5 war sie hochzufrieden, ohnehin liebt sie Auftritte vor großem Publikum. Der nächste steht der Wimbledon-Halbfinalistin von 2018 am Freitag bevor, wenn sie gegen die US-Amerikanerin Alison Riske um den Einzug ins Achtelfinale spielt.

In Runde drei sind auch die Grand-Slam-Rekordsieger Serena Williams (USA) und Roger Federer (Schweiz) vorgerückt. Beide benötigten minimalen Aufwand gegen Tamara Zidansek (6:2, 6:3) beziehungsweise Filip Krajinovic (6:1, 6:4, 6:1). Die 15-jährige Cori Gauff aus den USA hat sich mit einem Dreisatzsieg über Sorana Cristea nun ein Duell gegen die japanische Titelverteidigerin Naomi Osaka erspielt.

Beendet ist das Turnier für Philip Kohlschreiber, der sein Match gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas wegen eines eingerissenen Bauchmuskels absagte. Ärgerlich, wie er erklärte, aber notwendig, um eine Verschlimmerung der Verletzung zu vermeiden. Für die Doppel-Sieger von Paris, Krawietz/Mies, kam das Aus gegen das kasachische Duo Bublik/Mukushin in Runde eins auf einem Außenplatz im Wind.

© SZ vom 23.01.2020
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