Irgendwann im dritten Satz passierte es. Alexander Zverev, 28, zerbrach innerlich. Seine Körpersprache sprach Bände. Er schaute immer öfter auf den Boden. Er haderte nicht mal mehr, wie zu Beginn dieses Halbfinales bei den Australian Open in Melbourne. Sein Glaube an einen Sieg war irgendwo, nur nicht in der Rod Laver Arena. Er verschlug jetzt auch einen einfachen Ball der Kategorie Elfmeter ohne Torwart. Nur ein Wunder konnte ihn retten.
Halbfinal-Drama bei Australian OpenZverev verliert absurdes Match
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Tennisprofi Alexander Zverev sieht wie der Verlierer aus, ehe sich alles dreht – und dann noch mal dreht. Carlos Alcaraz verletzt sich, übergibt sich und gewinnt dann doch nach fünfeinhalb Stunden.
Von Gerald Kleffmann
