Tennis Angelique Kerber steht im Finale von Indian Wells

Glücklich im Finale: Angelique Kerber nach ihrem Sieg über Belinda Bencic.

(Foto: USA TODAY Sports)

Die Wimbledon-Siegerin erreicht ihr erstes Endspiel seit neun Monaten. Jürgen Klopp schließt eine Transferoffensive beim FC Liverpool aus. München patzt in den DEL-Play-offs.

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Tennis, Kerber: Wimbledonsiegerin Angelique Kerber hat beim prestigeträchtigen WTA-Turnier in Indian Wells ihr erstes Endspiel seit knapp neun Monaten erreicht. Die Nummer acht der Weltrangliste setzte sich im Halbfinale gegen die zuletzt enorm formstarke Schweizerin Belinda Bencic mit 6:4, 6:2 durch. "Sie hat so stark gespielt in den vergangenen Wochen", sagte Kerber: "Ich bin wirklich glücklich, hier zum ersten Mal im Finale zu stehen."

Dort trifft die 31-Jährige am Sonntag (20.00 Uhr MEZ) auf die 13 Jahre jüngere Kanadierin Bianca Andreescu. Die Nummer 60 der Weltrangliste besiegte die klar favorisierte Ukrainerin Jelina Switolina 6:3, 2:6, 6:4 und steht zum zweiten Mal auf der WTA-Tour in einem Endspiel. Anfang Januar in Auckland/Neuseeland hatte sich Andreescu der deutschen Nummer zwei Julia Görges (Bad Oldesloe) geschlagen geben müssen.

"Ich freue mich wirklich auf ein weiteres hartes Match. Sie ist hier dank einer Wildcard und hat schon viele gute Spielerinnen geschlagen", sagte Kerber über ihre Finalgegnerin: "Sie hat nichts zu verlieren, hat Spaß und ist eine tolle Spielerin." Für Kerber ist es der erste Einzug in ein Endspiel ihrem Triumph auf dem heiligen Rasen von London. Auf dem letzten Schritt ins Endspiel bei dem mit 7.972.535 Dollar dotierten Hartplatzturnier in der kalifornischen Wüste präsentierte sich Kerber letztlich nervenstärker als Bencic, die im Achtelfinale noch die Weltranglistenerste Naomi Osaka (Japan) klar in zwei Sätzen besiegt hatte.

Die Fußballgötter

Infantinissimo

England, FC Liverpool: Trainer Jürgen Klopp will mit dem FC Liverpool im kommenden Transfersommer sparsam bleiben. "Ich denke nicht, dass wir mit dieser Mannschaft im Moment das große Geld ausgeben müssen", sagte der 51 Jahre alte Coach des englischen Fußball-Erstligisten. Stattdessen wolle er das aktuelle Team der Reds zusammenhalten und weiterentwickeln. "Das ist der beste Weg", versicherte Klopp englischen Medienberichten zufolge.

Zuvor hatte sich Liverpool im Champions-League-Achtelfinale verdient gegen den FC Bayern durchgesetzt. In der Premier League hat Klopps Mannschaft als Zweiter einen Punkt hinter Manchester City auch noch gute Titelchancen. Im vergangenen Sommer gab Liverpool für die Zugänge Alisson, Fabinho, Naby Keita und Xherdan Shaqiri rund 180 Millionen Euro aus.

3. Liga, Uerdingen: Der ambitionierte Drittliga-Aufsteiger KFC Uerdingen hat sich nach einer weiteren Enttäuschung von Trainer Norbert Meier getrennt. Nachdem das Team um den 2014er-Weltmeister Kevin Großkreutz gegen die abstiegsbedrohten Gäste von Fortuna Köln nur zu einem 1:1 (1:1) und damit im zehnten Spiel in Folge ohne Sieg geblieben waren, zog der Klub Konsequenzen. Es war bereits der zweite Trainerwechsel der Saison bei den Krefeldern. Meier hatte erst am 3. Februar die Nachfolge von Stefan Krämer übernommen. Gegen Köln brachte Maximilian Beister (12.) die Gastgeber in Führung. Hamdi Dahmani (20.) glich wenig später aus. Aus dem Aufstiegsrennen hat sich die Mannschaft, die nach der Hinrunde noch auf Platz drei lag, inzwischen verabschiedet. Als Siebter hat der KFC acht Punkte Rückstand auf den Relegationsrang. Köln hat als Tabellen-14. fünf Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze.

Eishockey, DEL: Hauptrundensieger Adler Mannheim ist auf dem besten Weg ins Play-off-Halbfinale, Titelverteidiger Red Bull München dagegen böse ausgerutscht. Die Mannheimer setzten sich souverän mit 4:2 (2:0, 2:1, 0:1) bei den Nürnberg Ice Tigers durch und feierten im zweiten Spiel den zweiten Sieg. Die Münchner kassierten dagegen mit 0:4 (0:2, 0:2, 0:0) bei den Eisbären Berlin ihre höchste Play-off-Niederlage - wie schon einmal vor vier Jahren. Damit steht es in der Best-of-seven-Serie 1:1. "Es war ziemlich ausgeglichen, aber die Eisbären haben ihre Chancen reingemacht", sagte Münchens Nationalspieler Yasin Ehliz bei Magenta Sport. Auch die Düsseldorfer EG glich mit einem 4:1 (2:0, 0:0, 2:1) gegen die Augsburger Panther ihre Viertelfinalserie aus.

Nationalspieler Markus Eisenschmid war der Matchwinner für die Adler. Der 24-Jährige, der schon beim 7:2 zum Auftakt zweimal getroffen hatte, sorgte mit seinen Play-off-Toren Nummer drei und vier (19. und 22.) früh für die Entscheidung. Überragend war jedoch Torwart Kevin Poulin, der zahlreiche Großchancen der Münchner zunichte machte. Für die Eisbären war Sean Backman doppelter Torschütze (9. und 27.). Die DEG, die am Dienstag noch mit 1:7 in Augsburg untergegangen war, ging durch Tore von Jaedon Descheneau (8.) und Manuel Strodel (13.) früh entscheidend mit 2:0 in Führung.

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