SZ-Rubrik "Hängende Spitze":Bundesliga im Sonderangebot

SZ-Rubrik "Hängende Spitze": Einkaufszettel für den Samstagnachmittag: die von der Arminia offiziell verteilten Mannschaftsaufstellungen.

Einkaufszettel für den Samstagnachmittag: die von der Arminia offiziell verteilten Mannschaftsaufstellungen.

(Foto: Ulrich Hartmann/oh)

Ein Stromausfall und seine Folgen: Wie Arminia Bielefeld den Samstag handschriftlich gerettet hat.

Von Ulrich Hartmann

Stromausfall, Systemabsturz und Hardware-Schäden sind Vokabeln, die gerne auch im fußballerischen Kontext verwendet werden. Fehlende Energie, ein mangelhafter Matchplan und ein mau zusammengestellter Kader können damit metaphorisch beschrieben werden. Man würde den Fußballern von Arminia Bielefeld allerdings Unrecht tun, führte man ihren vorletzten Tabellenplatz und ihre bisherige Sieglosigkeit auf diese drei Faktoren zurück. Auch beim 1:3 gegen Borussia Dortmund machte die Mannschaft einen seriösen Eindruck, verpasste allerdings mal wieder, ihre Chancen zu Toren zu machen.

Leider muss aus Bielefeld trotzdem von Stromausfall, Systemabsturz und Hardware-Schäden berichtet werden. Im wörtlichen Sinn. Am Samstag funktionierten im Stadion weder das Wlan noch das EC-Bezahlsystem an den Kiosken und auch nicht der Zugang zum Online-Lizenzspielersystem. Deshalb mussten die Mannschaftsaufstellungen von der Arminia notdürftig auf ein abgerissenes Notizblatt gekritzelt werden (siehe Bild). Das sah aus wie ein Einkaufszettel. Aber nur respektlose Spötter würden behaupten, dass links die Sonderangebote und rechts die teuren Markenartikel notiert waren.

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