Süddeutsche Zeitung

SZ-Rubrik "Formsache":Bereit für die Halbliterklasse

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Der fränkische Komiker Bembers berichtet, was ihn während eines Fußballspiels verstummen lässt - und was sein Problem beim Synchronschwimmen wäre.

SZ: Sport ist...

Bembers: ...in jungen Jahren wichtig und macht Spaß - im Alter sollte man das sein lassen, da verletzt man sich nur ständig.

Ihr aktueller Fitnesszustand?

Im einarmigen Reißen in der Halbliterklasse bin ich ganz vorn dabei. Ansonsten bin ich froh, wenn ich mir keine Zerrung hole, wenn ich zum Frühstück einen Joghurt aufreiße.

Felgaufschwung oder Einkehrschwung?

Definitiv Einkehrschwung!

Sportunterricht war für Sie?

Nie ein Problem und die einzige Möglichkeit, den Mathe-Fünfer auszugleichen.

Ihr persönlicher Rekord?

Ich bin mit zwölf Jahren die 800 Meter in 3:30 Minuten gelaufen, habe allerdings den Überblick verloren und bin weitergelaufen, bis mich einer bei ca. 1000 Metern gestoppt hat.

Stadionbesucher oder Fernsehsportler?

Max-Morlock-Stadionbesucher.

Club oder Kleeblatt?

Iech bin a Glubberer und wers a immer bleim!

Ihr ewiges Sport-Idol?

George Best (1963 bis 1974 bei Manchester United). Von ihm stammt der geilste Spruch aller Zeiten: "Ich habe viel Geld für Alkohol, Frauen und schnelle Autos ausgegeben, den Rest habe ich einfach verprasst."

Ein prägendes Erlebnis?

Ich saß beim Halbfinale der Fußball-WM 1990 in Turin, Deutschland gegen England, in zivil im Block der Engländer und habe 90 Minuten plus Verlängerung und Elfmeterschießen kein Wort deutsch gesprochen und bin auch nur bei den Toren der Engländer aufgestanden. Das Spiel endete nach Verlängerung 1:1 und Deutschland gewann dann das Elfmeterschießen. So richtig genießen konnte ich das Spiel nicht, aber es war auf jeden Fall ein Erlebnis, das ich nie vergessen werde.

In welcher Disziplin wären Sie Olympiasieger?

Im Synchronschwimmen, aber die haben leider nur Nichtraucherbecken, und ich komm so schnell ins Minus-Nikotin.

Mit welcher Sportlerin/welchem Sportler würden Sie gerne das Trikot tauschen?

Mit Robby Naish (mehrfacher Weltmeister im Surfen). Sonne, Strand, schöne Frauen und die Taschen voller Geld. Was für ein Job - fast so schön wie Komiker.

Unter der Rubrik "Formsache" fragt die SZ jede Woche Menschen nach ihrer Affinität zum Sport. Künstler, Politiker, Wirtschaftskapitäne - bloß keine Sportler. Wäre ja langweilig.

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