SZ-Podcast "Steilvorlage" Putins Weltmeisterschaft

Russland ist Gastgeber der Fußball-WM 2018. Johannes Aumüller und Thomas Kistner sprechen im Podcast darüber, warum es so viel Kritik an dem Turnier gibt, wie große Sport-Events der Politik nutzen - und wie sich deutsche Spieler verhalten sollten.

An diesem Donnerstag beginnt die Fußball-WM in Russland - und sie wird nicht nur ein sportliches Großereignis, sondern auch ein hochpolitisches. Schon im Vorfeld gibt es starke Kritik am Gastgeber des Turniers, sie betrifft mehrere (sport)politische Entwicklungen: die russische Außenpolitik samt der Annexion der Krim, die Staatsdoping-Affäre oder auch Dopingverdächtigungen gegen Spieler aus dem aktuellen WM-Kader.

Was hat eine Fußball-WM überhaupt mit Politik zu tun? Wird das Turnier eine Propaganda-Show für Russlands Präsidenten Wladimir Putin? Oder kommt es zu einer Öffnung des Landes, da die Weltöffentlichkeit vier Wochen lang nach Russland schaut?

Darüber sprechen Johannes Aumüller und Thomas Kistner, Sportpolitik-Experten der Süddeutschen Zeitung, in der ersten Folge von "Steilvorlage", dem WM-Podcast der SZ. Sie reden über das Staatsdoping, Sport als Teil der Außenpolitik - und darüber, warum der Deutsche Fußball-Bund über einen Boykott hätte nachdenken sollen.

Sie finden den WM-Podcast auf iTunes, Spotify und allen anderen gängigen Podcast-Apps. Die nächste Folge des WM-Podcasts erscheint am Mittwoch, den 13. Juni. Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.