SZ-Podcast "Steilvorlage" Kick it like Europe

Vier Teams aus Europa bestreiten die Halbfinals dieser WM. Die SZ-Experten diskutieren deshalb über die Krise der Südamerikaner und die Rolle von Ausbildung und Einwanderung.

Belgien, Frankreich, Kroatien und England haben sich durchgesetzt - auch wenn es teilweise recht knapp zuging. Die vier Semifinalisten der WM in Russland kommen alle vom "Alten Kontinent" und bestätigen damit einen Trend: Wo früher Argentinien und Brasilien (und ganz früher sogar Uruguay) triumphierten, herrscht mittlerweile eine gewisse Eintönigkeit. Schon zum fünften Mal in der WM-Geschichte ist das Halbfinale eine rein europäische Angelegenheit, dabei waren große Nationen wie Italien oder die Niederlande nicht einmal dabei.

Natürlich gibt es Gründe für diese Zuspitzung: Die finanzstarken Ligen, die Champions League mit ihrer Kauf- und Fernsehkraft, aber auch die Probleme in anderen Fußballregionen wie Südamerika oder Afrika. Obwohl in Brasilien fast jedes Kind mit Fußball vertraut ist, scheiterte das Nationalteam diesmal im Viertelfinale. Und Lionel Messi bleibt mit seinen Argentiniern wohl der große Unvollendete des Weltfußballs. In der neuen Folge des WM-Podcasts "Steilvorlage" geht es um das globale Auseinanderdriften des Spiels, um Jugendinternate und die plötzlich erstarkten Engländer. Ein Gespräch mit Martin Schneider, dem aktuellen WM-Reporter der SZ, Thomas Hummel, der 2014 in Brasilien als Berichterstatter den Titel der DFB-Elf miterlebte und Sportredakteur Jonas Beckenkamp.

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