In Cortina d’Ampezzo, oben im Skigebiet Faloria, findet man Hinweise auf die Ahnenreihe von Franjo von Allmen. Eine Ehrentafel ist dort befestigt, die an die Olympischen Spiele von 1956 erinnert und an ihren größten Sieger: Der junge Österreicher Toni Sailer gewann damals, bei den ersten italienischen Winterspielen, drei Goldmedaillen im Ski Alpin. Es war allerdings kein Rekord für die Ewigkeit, sondern für zwölf Jahre: Der Franzose Jean-Claude Killy gewann 1968 in Grenoble ebenfalls drei Goldmedaillen und wurde auch deshalb später zum Jahrhundert-Skifahrer erklärt. Und dann ist da noch die Bilanz der Kroatin Janica Kostelic, sie gewann 2002 in Salt Lake City drei Goldmedaillen und eine Silbermedaille. Andere Athletinnen und Athleten, die ebenfalls drei oder mehr Olympiasiege sammelten – wie die Deutsche Maria Höfl-Riesch – brauchten dafür zwei oder mehr Spiele.
Super-GVon Allmens Fahrt in die Ski-Historie
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Nach Abfahrt und Team-Wettbewerb gewinnt der Schweizer auch die Goldmedaille im Super-G. So erfolgreich waren vor ihm überhaupt nur drei Personen in der Geschichte des Alpinsports.
Von Felix Haselsteiner, Bormio

Silber in der Team-Kombination:Ein Wimpernschlag an Gold vorbei
Nach 0,04 Sekunden in der Abfahrt fehlen Emma Aicher diesmal 0,05 Sekunden, um mit Kira Weidle-Winkelmann zum Sieg in der Team-Kombination zu fahren. Sie gewinnt nach dem schnellsten Slalom des Tages ihre zweite Silbermedaille bei diesen Spielen.
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