Quarterbacks im 57. Super Bowl:Wenn die Hautfarbe egal sein sollte - es aber nicht ist

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Spezielles Aufeinandertreffen: die Quarterbacks Patrick Mahomes (links) und Jalen Hurts. (Foto: Brian Rothmuller, Andy Lewis/Icon Sportswire /Imago)

Zum ersten Mal in der Geschichte des Super Bowl sind beide Spielmacher People of Color: Patrick Mahomes und Jalen Hurts. Sie sind sich der historischen Bedeutung bewusst - in einer Liga, die seit mehr als 50 Jahren von rassistischen Stereotypen geprägt ist.

Von Jürgen Schmieder, Los Angeles

People of Color taugen nicht als Anführer, weil ihnen persönliche Statistiken wichtiger sind als das Ergebnis auf der Anzeigetafel. People of Color sind nicht geeignet für die Position des Quarterbacks im American Football: Sie mögen laufen und werfen können, es mangelt ihnen aber an Übersicht und der Fähigkeit, Zusammenhänge zu erkennen und blitzschnell Entscheidungen zu treffen. People of Color sollten in wichtigen Momenten einer Partie keine Verantwortung tragen, weil ihnen die Nerven versagen. People of Color sind Egoisten, sie liefern lieber spektakuläre Momente für ihr eigenes Fotoalbum als Siege fürs Team. People of Color mögen größer, kräftiger und schneller sein, sie sind aber auch: dümmer und ungebildeter. Sie sollten deshalb niemals das Gesicht einer Franchise sein - und schon gar nicht deren Sprecher. Abseits des Spielfelds, da sollen People of Color möglichst die Schnauze halten.

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