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Stürmer von Paris Saint-Germain:Ibrahimovic fällt mehrere Wochen aus

Paris St Germain's Ibrahomovic is comforted by team mates as he lies on the pitch during their Champions League quarter-final first leg soccer match against Chelsea in Paris

Zlatan Ibrahimovic liegt im Spiel gegen Chelsea verletzt auf dem Boden.

(Foto: REUTERS)

Der Champions-League-Teilnehmer PSG muss wochenlang auf seinen Stürmer verzichten. Mercedes dominiert das Training in Bahrain. Die deutschen Handball-Männer gewinnen das Länderspiel gegen Ungarn.

Paris Saint-Germain, Zlatan Ibrahimovic: Stürmer Zlatan Ibrahimovic wird Paris Saint-Germain nach seiner Muskelverletzung im Viertelfinal-Hinspiel der Fußball-Champions League gegen den FC Chelsea für mehrere Wochen fehlen. Der Schwede zog sich eine Blessur an der Muskulatur des hinteren Oberschenkels zu, teilte der französische Kub am Freitag mit. "Er fällt die kommenden Woche aus. Das ist ein schwerer Schlag für uns", sagte Trainer Laurent Blanc bei einer Pressekonferenz. "Sollte sich die Verletzung nicht verschlimmern, wird er bis zum Ende dieser Saison wieder spielen." Damit wird Ibrahimovic wie bereits angekündigt nach dem 3:1 am Mittwoch nicht zum Rückspiel am nächsten Dienstag in London auflaufen können. Der 32-Jährige hatte sich ohne Fremdeinwirkung verletzt. Seine Rückkehr zu den möglichen Halbfinalspielen der Königsklasse Ende April ist zumindest fraglich.

Handball, Länderspiel: Die deutschen Handball-Männer haben das erste von zwei Länderspielen gegen Ungarn gewonnen. Die Nationalmannschaft setzte sich am Freitag in Oldenburg gegen den Olympia-Vierten mit 28:24 (12:12) durch. Bester Werfer des Teams von Bundestrainer Martin Heuberger war Johannes Sellin mit fünf Treffern. Die beiden Mannschaften treffen an diesem Samstag (20.15 Uhr) in Lingen erneut aufeinander. Die Partien dienen der deutschen Mannschaft als Vorbereitung auf die WM-Playoffs gegen Polen am 7. Juni in Danzig und am 14. Juni in Magdeburg. Nur der Sieger aus beiden Spielen qualifiziert sich für die WM 2015 in Katar.

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Gemütlich wie beim Schlendern an der Isar

Fußball, Frankreich: Der französische Profifußball kassiert ab 2016 deutlich mehr für seine Fernsehrechte als die deutsche Bundesliga. 748,5 Millionen Euro pro Saison zahlen dann der Pay-TV-Sender Canal+ und die katarische Sendergruppe beIN Sport für die Übertragungen aus der Ligue 1 und der zweitklassigen Ligue 2. Der Vertrag, der am Freitag in Paris geschlossen wurde, läuft bis 2020. Derzeit erhält der französische Ligaverband LFP 607 Millionen Euro pro Spielzeit. Die 1. und 2. Bundesliga erlösen momentan für ihre TV-Rechte 628 Millionen Euro pro Saison. "Dieser Betrag liegt in der Nähe dessen, was wir erwartet haben", sagte LFP-Präsident Frédéric Thiriez: "Wir liegen damit vor Deutschland und auf einem Niveau mit Spanien." England mit etwa 1,7 Milliarden Euro und Italien mit rund 960 Millionen Euro liegen mit ihren TV-Erlösen deutlich vorne.

Formel 1, Bahrain: Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel (Red Bull) hat sich im freien Training zum Großen Preis von Bahrain einmal mehr deutlich den Mercedes-Silberpfeilen geschlagen geben müssen. Ex-Weltmeister Lewis Hamilton (England/1:34,325 Minuten) fuhr die beste Zeit vor Teamkollege und WM-Spitzenreiter Nico Rosberg (Wiesbaden/1:34,690), Vettel landete in seinem Red Bull nur auf dem siebten Platz. Trotz persönlicher Bestzeit von 1:35,606 Minuten hatte der 26-Jährige aus Heppenheim mehr als 1,2 Sekunden Rückstand auf Hamilton. Vor dem dritten WM-Lauf, der anlässlich des zehnten Bahrain-Grand-Prix erstmals als Nachtrennen ausgetragen wird, lag auch Vizeweltmeister Fernando Alonso (Spanien/1:35,360) als Dritter bereits mehr als eine Sekunde hinter den dominanten Silberpfeilen. Vierter wurde Vettels Teamkollege Daniel Ricciardo (Australien/1:35,433). Der zuletzt so überzeugende Nico Hülkenberg (Emmerich/1:35,998) musste sich am Freitagabend mit dem 13. Platz zufrieden geben, dahinter folgten Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen (Finnland/1:36,366) im zweiten Ferrari und Sauber-Pilot Adrian Sutil (Gräfelfing/1:36,962).

Fußball, Fifa: In bislang einmaliger Deutlichkeit hat Fifa-Präsident Joseph Blatter Brasilien für die Verzögerung beim Bau der Stadien für die Fußball-WM gerüffelt. "Die Verzögerung sind auf die jahrelange Untätigkeit der Brasilianer seit der Vergabe der WM an ihr Land zurückzuführen. Das muss man sagen", meinte Blatter im Rahmen der U17-WM der Juniorinnen in San Jose, Costa Rica. Gut zwei Monate vor WM-Beginn ist die Arena in Sao Paulo noch immer nicht fertiggestellt. Gründe für die Probleme sind unter anderem Untersuchungen und Sperren durch Behörden nach mehreren tödlichen Unfällen von Arbeitern. Allerdings blieben auch bei zahlreichen anderen Arenen die Arbeiten nicht im Zeitplan. Ungeachtet seiner Unzufriedenheit mit dem schleppenden Verlauf der Bauarbeiten verwies Blatter auf ähnliche Probleme bei der Errichtung von Arenen für frühere WM-Endrunden. "Es ist nicht das erste Mal, dass wir erst in den letzten Tagen fertig werden", sagte der Fifa-Chef und erinnerte an die noch 24 Stunden vor der Eröffnung nicht abgeschlossenen Arbeiten am Olympiastadion in Rom beim WM-Turnier 1990 in Italien.

Ringen, Europameisterschaft: Die deutschen Freistil-Ringer verpassten bei der EM im finnischen Vantaa am vierten Tag die Medaillenkämpfe und schließen das Turnier damit ohne Medaille ab. Gabriel Seregelyi verlor in der Klasse bis 86kg seinen Auftaktkampf ebenso wie Samet Dülger (70kg). Da ihre Gegner das Finale verpassten, durften die zwei Athleten des Deutschen Ringer-Bundes (DRB) auch nicht mehr in der Hoffnungsrunde antreten. Bei den Frauen scheiterte Maria Selmaier (75kg) im Viertelfinale an der früheren Vizeweltmeisterin Jekaterina Buchina aus Russland. Nadine Weinauge (63kg) schied ebenfalls vorzeitig aus. An den ersten beiden Tagen hatten die deutschen Ringer die erhofften Medaillen nur knapp verpasst. Alexander Semisorow, Wiliam Harth, Aline Focken und Luisa Niemesch verloren jeweils ihren Kampf um Bronze.

Tischtennis, Weltrangliste: German-Open-Sieger Dimitrij Ovtcharov hat sich in der Tischtennis-Weltrangliste erstmals auf den vierten Platz verbessert. Durch seinen Erfolg am vergangenen Sonntag in Magdeburg überholte der Europameister den Olympiasieger Zhang Jike sowie den achtfachen Weltmeister Wang Hao aus China. Damit brach der Hamelner zum zweiten Mal nach November 2013 in die chinesische Phalanx ein. Damals war er Fünfter. Xu Xin führt jetzt ein Trio aus China an. Timo Boll rangiert trotz seiner Absage weiterhin auf dem neunten Platz. Für die deutsche Meisterin und German-Open-Gewinnerin Shan Xiaona ging es nach dem Sieg in Magdeburg von Position 41 rauf auf Platz 19. Beste Deutsche ist unverändert Ying Han, die als Zwölfte Kurs auf die Top Ten nimmt. Liu Shiwen aus China führt die Damen-Weltrangliste vor fünf Teamkolleginnen an.

Basketball, NBA: Dirk Nowitzki hat die Dallas Mavericks in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA zu einem wichtigen Sieg im Kampf um die Playoffs geführt. Nowitzki erzielte beim 113:107 (58:56) der Texaner bei den Los Angeles Clippers 26 Punkte und 11 Rebounds. Die Mavs haben mit nun 45:31-Siegen auf Platz sieben der Western Conference ein kleines Polster auf die am Freitag spielfreien Verfolger Memphis Grizzlies (8.) und Phoenix Suns (9./beide 44:31) geschaffen. Die besten acht Teams aus dem Westen erreichen die K.o.-Runde, sechs Spiele stehen für die Mavericks noch aus. Trotz einer Elf-Punkte-Führung knapp drei Minuten vor dem Ende musste Dallas zittern. Die Clippers kamen noch einmal auf zwei Punkte heran, ehe Nowitzki mit zwei verwandelten Freiwürfen 18 Sekunden vor Schluss zum 111:107 die Vorentscheidung gelang.

Fußball, Manipulationsskandal: Insgesamt 13 Verdächtige hat die britische Polizei mittlerweile im Zusammenhang mit Ermittlungen im Fußball-Manipulationsskandal festgenommen. Die sogenannte National Crime Agency gab bekannt, dass es sich vornehmlich um Spieler aus unterklassigen Teams handele. Sechs der Betroffenen waren bereits im vergangenen Dezember befragt worden. Nun wurden sieben weitere in Gewahrsam genommen. Spiele der Premier League sind nach offiziellen Angaben nicht von den Manipulationsversuchen betroffen.

Golf, Houston Open: Deutschlands bester Golfer Martin Kaymer ist mit einer 71er Runde in die hochkarätig besetzte Generalprobe für das Masters gestartet. Nach dem ersten Tag der Houston Open lag der 29-Jährige am Donnerstag auf dem geteilten 76. Rang im Mittelfeld. Die Führung bei dem mit 6,4 Millionen Dollar dotierten PGA-Turnier in Humble im US-Bundesstaat Texas übernahmen die US-Profis Bill Haas und Charley Hoffman mit jeweils 65er Runden. Kaymer spielte auf dem Par-72-Kurs im Golf Club of Houston vier Birdies. Drei Bogeys verhinderten aber ein besseres Resultat. Der ehemalige Weltranglistenerste kehrte nach einer fast vierwöchigen Pause auf die US-Tour zurück. Die wettkampffreie Zeit nutzte die derzeitige Nummer 60 der Golf-Welt für die Vorbereitung auf das am 10. April beginnende Masters in Augusta. Tiger Woods, Nummer eins der Golf-Welt, hatte seinen Start beim Masters nach seiner Rücken-Operation abgesagt.

Tennis, Charleston: Andrea Petkovic hat ihrer deutschen Kollegin Sabine Lisicki im Achtelfinale des WTA-Turniers in Charleston keine Chance gelassen. Die 26-Jährige bezwang die Wimbledon-Finalistin überraschend deutlich 6:1, 6:0. Im Viertelfinale der mit 710.000 Dollar dotierten Sandplatz-Veranstaltung trifft Petkovic auf Lucie Safarova (Tschechien). Petkovic dominierte das erstmalige Aufeinandertreffen der beiden Deutschen von Beginn an. Nach nur 28 Minuten hatte die Nummer 40 der Weltrangliste den ersten Satz gegen die Nummer 15 gewonnen und zog auch im zweiten Durchgang schnell auf und davon. Nach 56 Minuten verwandelte sie ihren ersten Matchball. Für Petkovic war es der zweite "Turbo-Sieg" in Serie. In der zweiten Runde hatte sie die Spanierin Lourdes Dominguez Lino sogar mit 6:0, 6:0 bezwungen.

Fußball, Homophobie: Die Fußballprofis des 1. FC Köln und von Arminia Bielefeld starten vor ihrem Zweitligaspiel an diesem Samstag (13.00 Uhr) eine gemeinsame Aktion gegen Homophobie. Beide Teams werden sich in speziellen T-Shirts fit machen und beim Einlaufen ein Banner mit der Aufschrift "queer gewinnt - schwule Pässe gibt es nicht!" ausrollen. Initiiert wurde die Aktion gemeinsam von beiden Städten und Vereinen zusammen mit ihren schwul-lesbischen FanClubs.

DFB, Ehrung: Der frühere Bundesliga-Trainer und ehemalige griechische Nationalcoach Otto Rehhagel ist vom Deutschen Fußball-Bund für sein Lebenswerk geehrt worden. Der 75-Jährige erhielt die Auszeichnung am Donnerstagabend bei einem Festakt in Bonn aus den Händen von DFB-Präsident Wolfgang Niersbach. "Otto Rehhagel hat den deutschen Fußball durch seine unvergleichliche Art und seine Erfolge entscheidend mitgeprägt", sagte Niersbach laut einer vorab verschickter Pressemitteilung des Verbandes. Rehhagel habe mit seinen Titeln für Werder Bremen, der "sensationellen deutschen Meisterschaft 1998 mit dem damaligen Aufsteiger Kaiserslautern oder dem EM-Titel 2004 mit Außenseiter Griechenland Fußball-Geschichte geschrieben. Otto ist eine große Persönlichkeit und ein absolutes Vorbild", erklärte Niersbach. Der gebürtige Essener ist nach Dettmar Cramer, Udo Lattek und Gero Bisanz der vierte Trainer, der für sein Lebenswerk geehrt wird.