Stürmer von Manchester City Balotelli muss 422.400 Euro Strafe zahlen

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"Ein Sechzger zieht doch auch nicht"

Dortmund-Trainer Jürgen Klopp ahnt bereits Schlimmes, als er hört, dass der Schalker Olaf Thon das Viertelfinale auslost. Wolfsburgs Noch-Trainer Lorenz-Günther Köstner bietet sich weiterhin an, 1860-Trainer Alexander Schmidt hadert mit der roten Karte für seinen Spieler Vallori.

Seine ständigen Versäumnisse kosten den Italiener viel Geld - seine Klage zieht Balotelli zurück. Thomas Müller verlängert seinen Vertrag in München, Lazio Rom siegt im italienischen Pokal, englische Justiz will die Hillsborough-Katastrophe neu aufrollen. Michael Kraus fehlt im deutschen Kader für die Handball-WM.

Sportnachrichten in Kürze

Mario Balotelli, Strafe: Skandalprofi Mario Balotelli zieht nun doch nicht gegen seinen eigenen Klub Manchester City vor ein Gericht der Premier League. Der 22 Jahre alte italienische Nationalspieler zog seine Klage wegen einer gegen ihn verhängten Geldstrafe in Höhe von insgesamt 340.000 Pfund (rund 420.000 Euro) zurück. Der Spieler akzeptiere die Strafe in Form von zwei Wochengehältern, teilte der englische Meister mit. Die für Mittwoch angesetzte Anhörung vor einem Ausschuss der Premier League wurde gestrichen. "Nach einem freundschaftlichen Gespräch zwischen den Parteien hat Mario Balotelli als Zeichen des Respekts gegenüber Roberto Mancini, den Fans und dem Klub entschieden, die Strafe gegen ihn zu akzeptieren und seinen Einspruch zurückzuziehen", heißt es in einer Erklärung des Vereins.

Balotelli war in der vergangenen Saison wettbewerbsübergreifend für elf Spiele gesperrt und deshalb vom Klub zur Kasse gebeten worden. Dennoch scheint das Tischtuch zwischen Teammanager Mancini und dem extrovertierten Stürmer zerschnitten. "Wenn man einen Spieler mit Marios Qualitäten hat, kann man nicht glauben, dass er seine Qualität zum Fenster rauswirft", hatte Mancini zuletzt gesagt.

Fußball, Italien: Ohne seinen geschonten Top-Torjäger Miroslav Klose hat sich Lazio Rom ins Viertelfinale des italienischen Fußball-Pokals gezittert. Die Römer gewannen am Mittwoch das Achtelfinal-Spiel gegen den AC Siena mit 4:1 im Elfmeterschießen. Nach 90 und 120 Minuten hatte es im Pokal-Duell zwischen dem Tabellen-Vierten und dem Schlusslicht der Serie A 1:1 gestanden. Erst in der vierten Minute der Nachspielzeit war Michael Ciani der Ausgleich für Lazio gelungen. Die Gäste aus Siena waren durch ein Eigentor von Lorik Cano (56.) überraschend in Führung gegangen.

Fußball, England: Die Fußball-Katastrophe von Sheffield, wo am 15. April 1989 bei einer Massenpanik im Hillsborough-Stadion 96 Fans des FC Liverpool ums Leben gekommen waren, wird von der Justiz noch einmal aufgerollt. Das gab die britische Innenministerin Theresa May am Mittwoch in London bekannt. Eine vorherige unabhängige Untersuchung hatte am 12. September zutage gefördert, dass die unmittelbar nach dem Vorfall gewonnene Erkenntnis, das Verhalten der Fans habe zu den Todesfällen geführt, manipuliert war. 41 der 96 Menschenleben hätten dem Bericht zufolge gerettet werden können, wenn Polizei sowie Ordnungs- und Rettungskräfte besser gearbeitet hätten. Der Polizei wurde zudem nachgewiesen, die Situation in ihren Ermittlungsberichten falsch dargestellt zu haben. Der Londoner High Court kassierte am Mittwoch die alten Urteilssprüche im Zusammenhang mit der Katastrophe. "Ich möchte eine schnelle und sorgfältige Antwort auf die Ergebnisse des Hillsborough-Panels sehen, um den 96 Fußballfans und den Familien der Opfer gegenüber, die so hartnäckig gekämpft haben, Gerechtigkeit walten zu lassen", sagte May.

FC Bayern in der Einzelkritik

Shaqiri füllt die Bewerbungsmappe

FC Bayern, Thomas Müller: WM-Torschützenkönig Thomas Müller hat seinen Vertrag beim FC Bayern München vorzeitig verlängert. Wie der deutsche Fußball-Rekordmeister am Mittwoch mitteilte, wurde die bis zum 30. 2015 vereinbarte Zusammenarbeit um zwei weitere Jahre bis zum 30. Juni 2017 ausgedehnt. "Wir sind froh, dass wir den ohnehin bis 2015 laufenden Vertrag vorzeitig um zwei Jahre bis 2017 verlängern konnten. Das ist auch ein Beweis dafür, wie sehr Thomas Müller zum FC Bayern steht", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge einen Tag nach dem Viertelfinaleinzug der Münchner im DFB-Pokal.