HahnenkammrennenSuper Bowl am Berg

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Der alljährliche Wahnsinn in Tirol: Insgesamt um die 80 000 Menschen kommen in diesen Tagen an die Hahnenkammpiste, so wie hier am Freitag.
Der alljährliche Wahnsinn in Tirol: Insgesamt um die 80 000 Menschen kommen in diesen Tagen an die Hahnenkammpiste, so wie hier am Freitag. Mario Buehner-Weinrauch/Gepa/Imago

Promis wollen gesehen werden, Geschäftsleute Deals einfädeln, Skifahrer einen einzigartigen Hang bezwingen. Was macht die Streif heute aus? Unterwegs zwischen Seidlalm und Krypto-Werbung.

Von Felix Haselsteiner, Kitzbühel

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Es gibt nur einen Weg, die Streif hinunterzukommen, auch das macht sie so berühmt. Anderswo auf der Welt müssen sie Tore in den Schnee stecken, Sprünge aus Kunstschnee bauen, Kurven entwerfen. Am Hahnenkamm ist das meiste von der Natur vorgegeben, wie am Lauberhorn in Wengen. Mensch, Wald und Fels sind hier, am Hausberg der Stadt Kitzbühel, nur durch rote Netze und Werbebanden voneinander getrennt. Und wer sich oben aus dem Starthaus geschoben hat, der hat keine Gelegenheit mehr abzubremsen oder auszuweichen, so schnell kommen die Hindernisse.

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