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Tennis:Mayer erreicht Achtelfinale in München

TENNIS-ATP-GER-POL-MAYER

Florian Mayer: Erfolg zum Auftakt in München

(Foto: AFP)

Tennisprofi Florian Mayer startet mit einem Erfolg in München. Mohamadou Idrissou vom 1. FC Kaiserslautern pöbelt gegen Schiedsrichter und Mitspieler, in Düsseldorf muss das Training wegen einer Prügelei abgebrochen werden. Im Halbfinale des EHF-Pokals gibt es ein deutsches Duell.

Tennis, Turnier in München: Tennisprofi Florian Mayer (Bayreuth) hat beim ATP-Turnier in München das Achtelfinale erreicht. Der an Nummer sechs gesetzte Bayreuther setzte sich in der ersten Runde gegen den polnischen Qualifikanten Lukasz Kubot mit 7:6 (7:2), 4:6, 7:5 durch. Mayer trifft bei der mit 410.000 Euro dotierten Sandplatzveranstaltung nun auf Marinko Matosevic (Australien), der zuvor den Coburger Kevin Krawietz ausgeschaltet hatte. In einem mühevollen Match gegen Kubot machte Mayer nach 2:33 Stunden seinen Auftaktsieg perfekt. Lokalmatador Matthias Bachinger hatte die Runde der letzten 16 zuvor verpasst. Der Qualifikant unterlag dem Serben Viktor Troicki in nur 60 Minuten mit 3:6, 2:6. Bereits am Montag konnte sich Daniel Brands (Deggendorf) nach einem Sieg über Tobias Kamke (Lübeck) für das Achtelfinale qualifizieren. Philipp Kohlschreiber (Augsburg) und Tommy Haas (Los Angeles/USA), beide mit einem Freilos zum Auftakt, greifen erst am Mittwoch ins Geschehen ein.

Zweite Liga, 1. FC Kaiserslautern: Stürmer Mohamadou Idrissou vom Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern droht eine Anklage durch den Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). "Er sagt, ihm gefällt meine Körpersprache nicht. Ich habe eine Männer-Körpersprache. Ich bin nicht schwul und werde auch kein Schwuler sein. Das ist sein Problem. Ich bin nicht der Einzige, der schlecht über diesen Schiri redet", hatte der Stürmer nach der Partie bei Energie Cottbus (2:4) bei Sky über Schiedsrichter Wolfgang Stark (Ergolding) gesagt. "Ich selbst habe das Interview nicht gesehen. Ich habe mir die Ausschnitte kommen lassen. Danach werden wir entscheiden", sagte DFB-Chefankläger Anton Nachreiner dem Express. Zuvor war Idrissou bereits verbal auf seine Mitspieler losgegangen. "Manche Spieler hier haben keine Eier. Ich erkenne meine Mannschaft nicht wieder. Jeder macht, was er will, und das schon die ganze Woche über. Wir sind einfach nur dumm, die dümmste Mannschaft der 2. Liga", sagte der 33-Jährige bei Sport1. "Ich denke, es ist der falsche Weg, immer über andere Spieler zu reden und sich selbst das ganze Spiel über mit dem Schiedsrichter anzulegen. Einige Spieler sollten lieber mal auf sich selbst schauen", sagte Teamkollege Alexander Baumjohann über die Aussagen des Kameruners. Zudem äußerte sich Trainer Franco Foda kritisch: "Jeder hat die Berechtigung, seine Meinung zu sagen. Aber man sollte nicht über andere Spieler herziehen. Wenn einer etwas sagt, dann ist das der Trainer."

Düsseldorf, Rangelei: Wegen einer heftigen Rangelei zwischen den Fußballprofis Nando Rafael und Adam Bodzek hat Coach Norbert Meier am Dienstag das Training beim abstiegsbedrohten Bundesligisten Fortuna Düsseldorf abgebrochen. Rafael und Bodzek waren handgreiflich geworden und mussten von ihren Mitspielern getrennt werden. Fortuna-Sprecher Tom Koster bestätigte der Nachrichtenagentur dpa den Vorfall, über den mehrere Online-Medien berichteten. "Diese wohltuende, gesunde Aggressivität war nicht mehr gesund", sagte Meier der "Rheinischen Post". Die Auseinandersetzung sei "des Guten zu viel gewesen". Meier forderte: "Man muss Respekt voreinander haben. Wir werden das intern klären. Und dafür gibt es einen entsprechenden Maßnahmenkatalog."

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Doping, Diskus: Die russische Diskus-Olympiazweite Darja Pischtschalnikowa ist wegen eines positiven Dopingtests im Vorfeld der Spiele in London für zehn Jahre gesperrt worden. Das teilte der russische Leichtathletik-Verband VFLA am Dienstag mit. Bei einem Nachtest einer Probe aus dem vergangenen Mai war Pischtschalnikowa das anabole Steroid Oxandrolon nachgewiesen worden. Die 27-Jährige hatte bereits zwischen Juli 2008 und April 2011 eine Sperre wegen Dopings abgesessen. Ob die Ex-Europameisterin Pischtschalnikowa ihre Silbermedaille von London verliert, liegt in den Händen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Bei einer nachträglichen Disqualifikation würde die Chinesin Li Yanfeng (67,22 m) hinter die Kroatin Sandra Perkovic (69,11) auf den zweiten Platz vorrücken, Rang drei ginge an die Kubanerin Yarelys Barrios (66,38). Die WM-Zweite Nadine Müller (Halle/Saale) würde mit ihren 65,94 m neue Vierte.