Stimmen zur Champions League "Dafür lebst du, dafür trainierst du"

Stark gegen Manchester: Arjen Robben (links).

(Foto: dpa)

Arjen Robben erklärt seine gute Leistung, Pep Guardiola lobt die Geduld seines Teams. Und Franz Beckenbauer findet, dass die Auswechslung von Mario Götze entscheidend war für den Halbfinal-Einzug des FC Bayern. Die Stimmen zur Champions League.

Arjen Robben (FC Bayern) über seinen Spaß mit dem gesperrten Bastian Schweinsteiger und seinen Jubel: "Er macht sich immer lächerlich über mein rechtes Bein. Heute vor dem Abschlusstraining haben wir noch mal geübt. Wir haben ein bisschen Spaß gemacht, ich habe immer mit rechts geflankt. Das hat wohl funktioniert. Ich habe nicht gewusst, wo er saß, aber er war irgendwo auf der Tribüne. Ich habe gesagt, hier hast du einen mit dem rechten Bein."

...über seine starke Leistung: "Das sind die Spiele, dafür spielst du Fußball. Da musst du immer dein Bestes zeigen. Das macht mir so Spaß. Dafür lebst du, dafür trainierst du."

Franz Beckenbauer: "Die Auswechslung von Götze war mit entscheidend. Götze hat sich gegen die robuste Abwehr nicht durchsetzen können und es war dann völlig logisch, dass er raus musste. Guardiola hat dann umgestellt, damit war das Mittelfeld besser geordnet, mit Philipp Lahm im zentralen Mittelfeld. Mit einem Götze, einem Müller, einem Toni Kroos ein Mittelfeld zu haben, da brauchst du schon viel Einbildungskraft, dass das funktioniert."

Thomas Müller (FC Bayern): Von der Mentalität her ist das Team extrem gut. Die Charaktere sind da, wir haben super Führungsspieler, alle gehen vorne weg. Dann wollten wir mit Gewalt und unbedingt das Ding drehen, sind eine Minute später belohnt worden. Wir haben gut reagiert, nachdem wir gereizt worden sind. Wir haben ja vorher permanent eine Handballsituation gehabt. Ein bisschen rätselt man da schon, wie man es am besten anpackt."

Pep Guardiola (Trainer Bayern München): "Ich wusste, dass es schwer werden würde. Das ist Champions League, das ist Viertelfinale und Manchester hat mit dem Torwart und acht Spielern im Strafraum gestanden. Aber wir waren geduldig und hatten etwas Glück im Abschluss. Jetzt sind wir im Halbfinale, deshalb bin ich sehr, sehr stolz auf meine Mannschaft."


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