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Steffi Graf im Porträt:Immer die eigene Linie entlang

Steffi

Und nirgends ein Ball: Steffi Graf staunt selbst darüber, wie weit sie sich nach ihrer Karriere vom Tennis entfernt hat.

(Foto: action press)

Steffi Graf hat geschafft, was vielen Spitzensportlern misslingt: Sie ist weit über ihre Triumphe hinaus eine Legende geblieben. Dafür tut sie sehr wenig - das ist ja der Trick.

Von Holger Gertz

Als Angelique Kerber Ende Januar in Melbourne die Australian Open gewann, schrieben die Journalisten viele anerkennende Artikel über die junge deutsche Tennisspielerin, in denen ihre Beinarbeit gewürdigt wurde, ihre mentale Stärke, außerdem wurde sie die neue Tennis-Queen genannt. Ein leiser Hinweis darauf, dass es eine alte Tennis-Queen vor nicht sehr langer Zeit gegeben hat, gesegnet mit bemerkenswerter Beinarbeit und unübertroffener mentaler Stärke. Wer also über Kerber sprach oder postete, sprach und postete immer auch über Steffi Graf, die das Frauentennis früher beherrscht hat, in den Achtzigern und Neunzigern war sie die stille Majestät dieser Sportart, von den Deutschen Gräfin genannt, von den Amerikanern Fraulein Forehand.

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