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Startelf-Check zum EM-Finale:Wiedersehen mit Viererkette

Im Endspiel von Kiew treffen Spanien und Italien zum zweiten Mal bei diesem Turnier aufeinander. Im Vergleich zum Unentschieden in der Vorrunde wird Italiens Coach Prandelli sein Defensive aber umstellen. Die Spanier versuchen es dagegen mit einem neuen "falschen Neuner". Hier sind die voraussichtlichen Aufstellungen und Einzelporträts der Finalteilnehmer.

Sie haben Wort gehalten. "Auf Wiedersehen" versprachen sich Spanier und Italiener nach ihrem Vorrunden-Duell, das keinen Sieger hervorbrachte (1:1). Jetzt treffen sich der Titelverteidiger und das Überraschungsteam im Finale der Fußball-Europameisterschaft am Sonntag wie vereinbart. Wer im Endspiel in Kiew triumphiert, ist völlig offen. Spanien will das historische Titel-Triple perfekt machen. Noch nie konnte eine Nationalmannschaft drei große Turniere hintereinander gewinnen.

Nach dem nicht sehr überzeugenden Auftritt im Halbfinale gegen Portugal könnte Spaniens Coach Vicente del Bosque seine Startformation vor dem letzten Spiel noch einmal verändern. Cesc Fàbregas hat sich mit seinem souverän verwandelten entscheidenden Elfer gegen die Portugiesen wohl einen Startplatz für das Finale gesichert. Der Not-Neuner hatte schon im Gruppenspiel gegen Italien getroffen.

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Aufseiten der Italiener steht die Aufstellung so gut wie fest. Anders als in der Vorrunde wird Prandelli keine Dreierabwehrkette, sondern seine Viererreihe in der Defensive aufbieten. Sollte Teamarzt Enrico Castellacci nicht überraschend mit schlechten Nachrichten kommen, wird Italien mit einer Ausnahme die selbe Anfangsformation wie gegen die DFB-Elf aufbieten. Ignazio Abate kehrt wieder auf die rechte Abwehrseite zurück.

Ein kleines Fragezeichen steht allenfalls hinter Stürmer Antonio Cassano. Der Vorbereiter zum 1:0 gegen Deutschland zog sich im Halbfinale eine leichte Verstauchung des rechten Knies zu. Castellacci aber scheint sich keine Sorgen zu machen. Trotz seines Trainingsrückstands ist der Milan-Star wohl fit genug für 60 Minuten. Auch Italiens EM-Held Mario Balotelli steht bereit. Der Teamarzt konnte Prandelli beruhigen: "Es waren gegen Deutschland nur Krämpfe."

Die Partie beginnt um 20:45 Uhr im Olympiastadion von Kiew. Verfolgen Sie das Spiel im Liveticker von SZ.de .