Auch wenn zum großen Paukenschlag ein paar Minuten gefehlt haben und man weiterhin auf den ersten Drittliga-Sieg seit dem 1. September wartet, war die Grundstimmung bei der SpVgg Unterhaching am Samstag eher positiv: „Wichtig ist der Glaube, dass wir mithalten können und die Stärke haben, Spiele gewinnen zu können“, sagte der nach der Freistellung von Marc Unterberger vom Co- zum zumindest Interims-Cheftrainer beförderte Sven Bender nach dem 3:3 seiner Mannschaft beim Aufstiegsfavoriten Arminia Bielefeld.
Und dieser Glaube erhielt auf der Alm neue Nahrung, denn Haching gelang es dreimal, in Führung zu gehen. Doch das 0:1 durch Manuel Stiefler (32.) hatte nur zwei Minuten Bestand, das 1:2 durch Julian Kügel (65.) immerhin 14 und das 2:3 durch Johannes Geis (84.) exakt sieben, dann stellte der frühere Sechziger Merveille Biankadi den 3:3-Endstand her. Zwischenzeitlich war Stiefler mit Gelb-Rot vom Platz geflogen (71.). „Ein extrem wildes, intensives und verrücktes Fußballspiel“, resümierte SpVgg-Coach Bender.
