SpVgg Greuther Fürth:Ein Schweizer für Fürth

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SpVgg Greuther Fürth: Zuletzt in Belgien bei Waasland-Beveren tätig: Marc Schneider.

Zuletzt in Belgien bei Waasland-Beveren tätig: Marc Schneider.

(Foto: David Pintens/Belga/Imago)

Der Bundesliga-Absteiger verpflichtet Trainer Marc Schneider. Die Ziele sollen "realistisch, aber ambitioniert" sein - es wartet eine Menge Arbeit.

Der Schweizer Marc Schneider wird überraschend neuer Fußballtrainer von Bundesliga-Absteiger SpVgg Greuther Fürth. Wie die Franken am Dienstag mitteilten, hat der 41-Jährige einen Vertrag über zwei Jahre unterschrieben. Schneider war zuletzt beim belgischen Verein Waasland-Beveren tätig. "Die Philosophie und Herangehensweise, die Marc uns in den Gesprächen vorgestellt hat, deckt sich mit dem, was wir uns für die Spielvereinigung vorstellen. Wir waren auch menschlich sofort auf einer Wellenlänge und freuen uns, dass wir mit Marc einen Trainer gefunden haben, der mit uns gemeinsam eine erfolgreiche Zukunft gestalten möchte", erklärte SpVgg-Geschäftsführer Rachid Azzouzi.

Schneider tritt die Nachfolge von Stefan Leitl an, der zum künftigen Zweitliga-Rivalen Hannover 96 wechselt. Leitl hatte die Fürther im Februar 2019 in der zweiten Bundesliga übernommen. In der vergangenen Saison führte er die Mannschaft sensationell zum zweiten Bundesliga-Aufstieg der Vereinsgeschichte. Nach dem Verlust von Leistungsträgern wie Anton Stach (FSV Mainz 05) und David Raum (TSG 1899 Hoffenheim) im vorigen Sommer folgte eine Hinserie mit nur einem Punkt aus den ersten 14 Partien. Der Verein hielt aber an Leitl fest, er konnte die Franken dann auch stabilisieren. Dennoch stiegen die Fürther als Tabellenletzter mit nur 18 Punkten ab. Ende April verkündete Leitl seinen Weggang, den ihm eine Ausstiegsklausel in seinem noch bis zum Sommer 2023 datierten Vertrag ermöglichte.

Auf seinen Nachfolger Schneider wartet eine Menge Arbeit. Stammkräfte wie Maximilian Bauer (FC Augsburg), Paul Seguin (1. FC Union Berlin) und Nick Viergever (FC Utrecht) verlassen den Verein. Mit einem erneuerten Kader wollen die Fürther 2022/23 oben mitspielen. "Mir war in den Gesprächen sehr schnell klar, dass das zwischen Fürth und mir passt", erklärte Schneider, der drei Jahre den FC Thun in der Schweiz coachte. "Die Werte des Vereins, die Herangehensweise - realistisch, aber ambitioniert - und die Voraussetzungen beim Kleeblatt reizen mich ungemein. Ich freue mich über das Vertrauen und werde ab sofort alles dafür tun, dass wir eine sehr gute Zeit erleben werden." In Thun war der frühere Abwehrspieler bis zu seinem Karriereende 2012 auch als Profi aktiv. Außerdem spielte er für den FC Zürich, mit dem er zweimal Schweizer Meister wurde, St. Gallen und YB Bern.

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