Sportpolitik:Rodler contra IOC

Zwei vom Internationalen Olympischen Komitee lebenslang gesperrte russische Athleten dürfen trotz Suspendierung weiterhin im Weltcup mitmachen.

Der Rennrodel-Weltverband FIL hat zwei russische Athleten trotz deren Sperren durch das Internationale Olympische Komitee (IOC) nicht für den Weltcup suspendiert. Die Disziplinarkommission habe "einen Verstoß der beiden Athleten gegen die Anti-Doping-Regeln während der Winterspiele 2014 nicht mit der erforderlichen Überzeugung feststellen" können, hieß es in der Begründung des Urteils. Die vom IOC lebenslang für Olympia gesperrte Tatjana Iwanowa darf damit weiterhin bei FIL-Veranstaltungen starten, am Wochenende steht der erste Weltcup des neuen Jahres am Königssee an. Das IOC hatte kurz vor Weihnachten im Zuge der Aufarbeitung des Staatsdoping-Skandals um Gastgeber Russland bei den Winterspielen 2014 in Sotschi Iwanowa und den damaligen Silbergewinner Albert Demtschenko, 46, sanktioniert. Demtschenko hat seine Karriere mittlerweile beendet, wird allerdings als Trainer der Russen nicht zu den Winterspielen im Februar nach Pyeongchang reisen dürfen. Iwanowa ist als derzeit einzige Weltklasse-Rodlerin ihres Landes dagegen eine wichtige Aktive für das russische Team.

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