Seit dieser Woche hat die Anti-Israel-Bewegung im Sport einen neuen prominenten Unterstützer. Als erster Regierungschef eines großen europäischen Landes hat der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez einen Ausschluss Israels von internationalen Sportevents befürwortet. Die Verbände sollten sich überlegen, ob eine weitere Teilnahme für Israel „ethisch vertretbar“ sei, erklärte er. Und überhaupt: Wenn Russland nach der Invasion in die Ukraine ausgeschlossen worden sei, warum werde Israel nach dem Einmarsch in Gaza nicht ausgeschlossen? Erst nach dem Ende der „Barbarei“ sollten sie wieder mitmachen dürfen.
MeinungSportpolitikDer Sport darf Israel nicht ausschließen

Kommentar von Johannes Aumüller
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Der Vergleich mit Russland, den mancher nun bemüht, ist völlig verfehlt. Ohnehin verfügt der organisierte Sport über keinerlei juristisches und normatives Gerüst.
