MeinungDebatte ums SportfördergesetzDer Streit ums Kleingedruckte schadet der Sache

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Kommentar von Johannes Knuth

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Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) ist die Dachorganisation des deutschen Sports  – und deshalb so wichtig.
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) ist die Dachorganisation des deutschen Sports  – und deshalb so wichtig. (Foto: Britta Pedersen/dpa)

Der DOSB möchte, dass die Politik das geplante Sportfördergesetz grundlegend umbaut. Manche Forderungen kommen erstaunlich ungelenk daher.

Otto Fricke muss es zuletzt so vorgekommen sein, als müsste er von jener Medizin kosten, die er und sein einstiger Berufsstand früher anderen verabreicht haben. Bevor Fricke an die Spitze des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) rückte, haushaltspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion war oder für amerikanische Fahrdienstunternehmen lobbyierte, entwarf er selbst Gesetze; er kennt das Handwerk bestens: Auf den ersten Seiten präsentiert man die schönen Dinge, wie bei einer Schaufensterauslage im Geschäft. Die Fallstricke eröffnen sich beim Kauf im Laden, respektive im Kleingedruckten des Textes.

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