Debatte um SportfördergesetzDer harte Konter des deutschen Sports

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Medaillenerfolge wie Bronze der 4x100m-Staffel bei der Leichtathletik-WM in Japan wollen Bund und DOSB gleichermaßen. Nur: Welcher Weg führt künftig dorthin?
Medaillenerfolge wie Bronze der 4x100m-Staffel bei der Leichtathletik-WM in Japan wollen Bund und DOSB gleichermaßen. Nur: Welcher Weg führt künftig dorthin? (Foto: Axel Kohring/Beautiful Sports/Imago)

Der Deutsche Olympische Sportbund lehnt das geplante Sportfördergesetz der Regierung „entschieden“ ab – und fordert klare Verbesserungen. Doch die dürften schwer zu erreichen sein.

Von Johannes Knuth

Ein Revanchefoul verkniff sich Olaf Tabor. Der beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) für den Leistungssport zuständige Vorstand sparte sich jegliche Anmerkungen zu der Art, wie das Kanzleramt seinem Dachverband in der vergangenen Woche den Entwurf des neuen Sportfördergesetzes überbracht hatte: knapp zwei Stunden, bevor er öffentlich wurde. Und, ach ja, drei Tage vor dem Münchner Olympiareferendum, vor dem sie im DOSB öffentliche Debatten vermeiden wollten – verständlicherweise.

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