Sport und MenstruationJahrelang kein Zyklus: Im Sport ist das oft ein Indiz für ein tieferes Problem

Lesezeit: 6 Min.

Collage: sted/SZ, Foto: Imago

Zu viel Training, zu wenig Essen: Viele Athletinnen leiden unter dem Energiedefizit REDs. Eine Folge: Menstruationsstörungen. Doch es drohen weitere Schäden. Die Tour-de-France-Fahrerin Clara Koppenburg hat reagiert.

Von Otis Schaffeld

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Als die Radfahrerin Clara Koppenburg im Jahr 2019 ihr erstes Profirennen gewonnen hatte, sollte es für sie so richtig losgehen. Sie wollte weitere Erfolge feiern, trainierte hart, flog förmlich die Berge hinauf. Doch dann sperrte ihr Sportlicher Leiter sie auf unbestimmte Zeit. Der Grund: Clara Koppenburgs offenkundiges Untergewicht. Sie solle erst zunehmen, dann dürfe sie wieder in Wettkämpfen antreten, wurde ihr gesagt. Es war eine Maßnahme zu ihrem eigenen Schutz.

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